Reisetag

von Ulrich Beck Brennen bis zum Schluss. Es ist Nachwinter geworden. Die kleine Flucht, ein kurzer Flug. Das Gepäck bleibt liegen. Leichter Start, die Flügel tragen. Abschied vom Zählen der Wochentage. Plötzlich auf immer Sonntag. Ein schneller Kaffee unter Bäumen zur Sonne gewandt, die Wärme der Körper nicht mehr gestemmt gegen strenge Böen, Rückenwind ins Blaue: ruhige See. Dieser Tag, ein einziger Morgen, klar: Es dreht sich die Welt. Flügelflattern, noch eine Drehung und es geht zu Boden. Mit dem Aufschlag, leicht geöffnet der Mund, ein leises Gurgeln, schon verschluckt vom Rauschen der Blätter an diesem einzigen Morgen, klar: Das […]

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