»Vorübergehend Bild, zu ebner Erde wohnend. Sonette« von Luis Stefan Stecher

rezensiert von Paul-Henri Campbell Luis Stefan Stecher »Vorübergehend Bild, zu ebner Erde wohnend. Sonette« Exotik oder Heimat. Dazwischen nichts. Oder doch: Ränder. Oder: Übergänge, Hybridisierungen und Peripherien des (z. B.) deutschsprachigen Kulturkreises in Südtirol oder Rätien oder die sorbischen Gebiete Sachses bzw. Brandenburgs oder der Peensilfaani Deitsche in den USA. Dort leben unter anderem Dichter, wie z. B. der bei Meran lebende italienische Dichter Luis Stefan Stecher. Solche Dichter sind nicht irgendwelche regionale Kuriositäten. Sie sind Belege dafür, dass Kultur nicht an der Landesgrenze aufhört, nicht durch sie definiert wird. Diese hybriden Variationen auf fiktive oder angebliche Leitkulturen erinnern uns […]

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