»Das Schweigen der Blätter« von Fritz Deppert

rezensiert von David Westphal Fritz Deppert ist im deutschen Literaturbetrieb gewiss kein unbeschriebenes Blatt und legt nach nunmehr dreizehn Jahren seinen neuen Gedichtband »Das Schweigen der Blätter« vor. Der im Neuen Literaturkontor erschienene Band ist mit 111 Seiten ein kompaktes, aber mit Gedichten voll bepacktes Buch in schlichtem Design: Schwarz auf Eierschalenweiß mit dezenter Doppelrahmung. Im Erscheinungsbild blitzt bereits ein Beleg für das fundierte Konzept der schweigenden Blätter durch. Die Gedichte sind in zwei Teile organisiert. Der erste Teil umfasst einen Jahreszyklus. Jahreszyklus, das klingt beinahe schon stereotyp und zu romantisch, doch das ist nicht der Fall. Was Deppert kreiert, […]

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