Markt und Marginal

(oder durch Brille eines Wirtschaftslehrelehrer betrachtet) von Maik Lippert   Verspüren Sie ein existenzielles Bedürfnis nach Gedichten? Stehen bei Ihnen Lyrikzeitschriften und Gedichtbände ganz oben auf dem Einkaufzettel am Kühlschrank? Und wie viele zahlungskräftige Personen sind es denen es genauso so geht? Das ist das Einzige, was die auf Adam Smith zurückgehende Metapher der unsichtbaren Hand des ›freien‹ Marktes auf der so genannten Seite der Nachfrage meint. Wenn der Markt der Treffpunkt von Angebot und Nachfrage, dann ist eine klare Arbeitsteilung vorausgesetzt. Es gibt Menschen, deren Beruf es ist eine bestimmtes Gut zu produzieren und anzubieten, und andere Menschen, die […]

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