Melanie am Letzten – Folge 16: Die Konversation

Es ist ein Wahnsinn, ein Irrsinn und nicht selten ein Blödsinn: So geht es zu im Tollhaus Welt. Der Mensch neigt zu seltsamen Verhaltensweisen, die schockieren, alarmieren oder amüsieren können. Was hilft zu guter Letzt? Die Poesie. Nicht ärgern, stänkern oder meckern, sondern dichten – meint die schwarzhumorige Poetin Melanie Arzenheimer und kommentiert die Deadlines des Lebens jeweils am Monatsende auf DAS GEDICHT blog.   Die Weihnachtsfeiern im Kreis der Familie sind bereits wieder Geschichte, mit dem Jahreswechsel wird alles wieder verflucht offiziell. Neujahrsempfänge, Bälle, Dreikönigstreffen – das volle Programm schlägt gnadenlos zu. Und dann passiert es. Sie steht einem gegenüber. Die gut aussehende […]

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Verse für den Gaumenkitzel – Folge 47: »neujahr«

Verse für den Gaumenkitzel

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 23, zusammengestellt und ediert von Kerstin Hensel und Anton G. Leitner   Andreas Noga neujahr der tag schläft aus die großspurige autobahn ist kleinlaut geworden feiern summen in den köpfen der schläfer der früh erwachten die durch scheiben schauen auf das frühstück warten: rührei mit speck sekt vom flaschengrund der nacht   © Andreas Noga, geboren 1968 in Koblenz, lebt in Alsbach. »Verse für den Gaumenkitzel« im Archiv

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Lustful Things – Geile Sachen!, Folge 11: Georg Maria Roers SJ, »In the trattoria«

Lustful Things

German Poetry Now: A bilingual online-anthology, featured by DAS GEDICHT chapbook   Georg Maria Roers SJ In the trattoria As she swiftly sweeps bread crumbs off the cutting board the espresso is brought to the table right after it was called for and now a new lust is incited for a not yet discovered landmark upon my empty plate the rest of my Ossobuco what else do you want in the heart of Florence but the hustle and bustle of a beautiful Italian woman   translated by Paul-Henri Campbell     »Lustful Things – Geile Sachen!« im Archiv »Lustful Things […]

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Verse für den Gaumenkitzel – Folge 46: »Damals, der goldgelbe Wein ließ dich«

Verse für den Gaumenkitzel

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 23, zusammengestellt und ediert von Kerstin Hensel und Anton G. Leitner   Hans Eichhorn Damals, der goldgelbe Wein ließ dich leuchten im Presshausquartier. Dein Glück, so zusammengetrunken war nicht zu fassen. Das Essen nicht erinnerbar, nur kräftige Schenkel, ein milchweißer Bauch und der nachtlange Schrei. Wir sind hausgefallen, wickeln uns in Daunen- decken und bestellen Würstel mit Saft.   © Hans Eichhorn, geboren 1956 in Vöcklabruck, lebt in Attersee und Kirchdorf an der Krems (Österreich). »Verse für den Gaumenkitzel« im Archiv

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Verse für den Gaumenkitzel – Folge 45: »Beute machen«

Verse für den Gaumenkitzel

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 23, zusammengestellt und ediert von Kerstin Hensel und Anton G. Leitner   Róža Domašcyna Beute machen jemanden wissen der fledermäuse hat ihm speck auf die butter träufeln eine henne für ein ei geben und mit zungenhonig einseifen jemandem schwarzes weismachen die federchen ausreißen den nagelwuchs beschneiden wermut in den likör gießen mit einer feder unter die nase fahren und mit einem halm die galle aus dem herzen saugen jemanden am seidenen zügel führen nach dem fest zum mahl bitten unter die bank stoßen mit der gabel kitzeln in den schwitzkasten nehmen und aus dem […]

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