»Mitten im prallen Leben« – lebensnahe Leitner-Gedichte auf Hochdeutsch, Bairisch und Englisch gelesen

Richard Dove und Anton G. Leitner. Foto: Jan-Eike Hornauer

ein Bericht von Jan-Eike Hornauer (Text und Fotos) München. Dieser Abend war wahrlich seines Veranstaltungsortes würdig: Im Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München (FIM) wurden am Donnerstag, 3. März 2016 im Rahmen der Reihe »Literatur im FIM« Gedichte von Anton G. Leitner gleich in fünf Sprachausprägungen vorgebracht, vor allem auf Hochdeutsch, Englisch und Bairisch, doch auch Mockney-Englisch und Schottisch kamen zum Tragen. Im gut besetzten Veranstaltungsraum (es hatten noch Stühle nachgeholt werden müssen) lauschten rund 50 Zuhörer den Leitner-Originalen und ihren Übertragungen. Und die Lernenden des Instituts hatten offenkundig großen Gefallen an dem Abend, wie das Lachen, der Applaus und die intensiven […]

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Anti Avanti: »Fünfzigtausend Anschläge« – das Schwarzbuch der Lyrik 2016

»Fünfzigtausend Anschläge. Schwarzbuch der Lyrik 2016«

rezensiert von Hellmuth Opitz Positionierungen erfordern eine klare Programmatik. Von Anfang an, noch in der ersten Projektphase, hatte sich das Schwarzbuch der Lyrik bewusst als Gegenentwurf zum Jahrbuch der Lyrik 2015 verstanden. Denn jenes war bei der Kritik weitgehend durchgefallen. »Ich finde, es ist alles nicht gelungen,« konstatierte André Hatting im Deutschlandradio Kultur (seine Kritik wird auf dem Schwarzbuch als Klappentext abgedruckt) und Heike Kunert bemängelte in der ZEIT, dass sich »überdies… so gut wie kein politisches, zumindest gesellschaftskritisches Gedicht im Jahrbuch findet«. André Hatting wiederum vermutete den Grund für die mangelnde Nachhaltigkeit in der Qualität der Einsendungen: »Vielleicht haben […]

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