Melanie am Letzten – Folge 21: Die Keimfreiheit

Es ist ein Wahnsinn, ein Irrsinn und nicht selten ein Blödsinn: So geht es zu im Tollhaus Welt. Der Mensch neigt zu seltsamen Verhaltensweisen, die schockieren, alarmieren oder amüsieren können. Was hilft zu guter Letzt? Die Poesie. Nicht ärgern, stänkern oder meckern, sondern dichten – meint die schwarzhumorige Poetin Melanie Arzenheimer und kommentiert die Deadlines des Lebens jeweils am Monatsende auf DAS GEDICHT blog.   Es gibt so Momente, da möchte man – oder in diesem Fall eher frau – die Flucht ergreifen. Weil sie nicht mitmachen möchte bei diesem Wettstreit der Eitelkeiten. Und es geht jetzt nicht um die Optimierung des eigenen Körpers […]

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Außendreharbeiten zu Anton G. Leitners »Schnablgwax«

Anton G. Leitner und Jörg Reuther beim Dreh am Weßlinger See. Foto: DAS GEDICHT

Die beiden Altmeister Jörg Reuther und Pavel Brož (in dessen Ideenschmiede u. a. die großartigen Trailer zum fünf seen filmfestival / fsff entstanden) kamen kürzlich nach Weßling und schöpften über vier Stunden lang alle technischen und kreativen Möglichkeiten aus, um Anton G. Leitners Gedicht »Wo d‘ Liab hifoid« aus seinem neuen Lyrikband »Schnablgwax« in einen Gedichtclip umzusetzen. Wir freuen uns sehr über das gelungene Ergebnis und wollen Ihnen heute ein paar Einblicke und Behind-the-scenes-Aufnahmen von den Dreharbeiten präsentieren!

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Gedichte mit Tradition, Folge 41: »Metakritik sonettenrelativistischer Autothematik«

Gedichte mit Tradition

»Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie«: eine fortlaufende Online-Anthologie, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer   Alex Dreppec Metakritik sonettenrelativistischer Autothematik Ein Sonett über solche Sonette zu dichten, die selbst wiederum nur Sonette behandeln, das ließe Dich quasi im Hamsterrad wandeln. Ich bitte Dich also, darauf zu verzichten. Das Spiegelbildlein Deines Nabels zu spiegeln, nervt Leser zu Tode, es ist wie ein Fluch. Man riecht auch schon quasi den Modergeruch. Lass uns diese Türe für immer verriegeln! Das führt nur dahin, dass man es übertreibt. Übers Dichten zu dichten – nun, das lasse bleiben, jede Metadichtebene wird es […]

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Korrekturvorschlag zum Türkei-Flüchtlings-Deal

Jan-Eike Hornauer. Foto: © Werner Reichelt / Foto-Video-Werkstatt Fellbach

der insgesamt unerträglich ist, so aber immerhin ein Stückchen verbessert würde von Jan-Eike Hornauer Wenn man das Ganze mal sachlich betrachtet (und sachlich heißt doch bei uns ökonomisch), dann drängt sich Folgendes auf: Statt Geflüchtete abzuschieben in die Türkei (wie wenig kosten sie doch, und wie sehr können sie sich lohnen!), sollte man lieber Banker und dergleichen dorthin verbringen. So sparte die Gesellschaft unglaublich viel. Und zudem (aber das ist jetzt nur ein humanistisches Argument und fällt also kaum ins Gewicht) würden nicht lediglich Menschen in Not gegen andere ausgetauscht, die aus irgendwelchen Gründen gerade besser ins Raster passen. Es […]

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Humor in der Lyrik – Folge 19: Günther Bruno Fuchs (1928 -1977): Der Meisengeiger

Humor in der Lyrik

Die Behauptung ›Lyriker haben keinen Humor‹ gehört zu den unausrottbaren Missverständnissen. Doch gerade in dieser literarischen Gattung blüht Humor in allen Facetten. Alfons Schweiggert stellt an jedem 25. des Monats lyrischen Humor und humorvolle Lyriker in seiner Rubrik »Humor in der Lyrik« vor. Als Kolumnist von DAS GEDICHT blog will er damit Anregungen geben, Humor in der Lyrik zu entdecken und humorvolle Vertreter dieser Gattung (wieder) zu lesen. Auf die Welt gekommen ist er am 3. Juli 1928 in der Admiralstraße in Berlin-Kreuzberg. Sein Leben lang blieb er diesem Stadtteil treu. Den Vater lernt er nie kennen. Er sei als […]

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