Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 17: »SÄTZE IM WIND – MIT DEM CHINESISCHEN DICHTER UND KALLIGRAPHEN OUYANG JIANGHE«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Mein Name Ouyang Jianghe bedeutet … … Langer Fluss (Ouyang) und Gelber Fluss (Jianghe). Als ich früher einmal Teepflanzer war … … tauschte ich Zigaretten gegen Kerzen, um nachts mehr lesen zu können. Ich spreche Chinesisch und Englisch … …Chinesisch ist für mich mein poetisches Werk und Englisch eine große Brücke. Auffällig in Stuttgart war für mich damals … […]

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Weihnachtsgedichte – Folge 36: »Rauhnächte«

Weihnachts-Anthologie

Die begleitende Netz-Anthologie zu Mach dein erstes Türchen auf! Neue Gedichte zur Weihnacht, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner   Silke Andrea Schuemmer Rauhnächte In dieser eisbärweißen Zeit ziehts dem Jahr das Fell die Buckel hoch und pistenlängs erstarrt die wilde Jagd im knirschend scheuen Schritt Da friert das Emsige zum Winterbild die Fische treiben stummer noch als sonst in trübem Spiegelbruch Und hinterm Haus da reicht ein Schacht zu allem das man nicht mehr glaubt In die Fußspur die noch trittsicher gefeiert hat weht Blindheit und das Wispern Flüstern überzieht die Höfe gletscherkalt An den Leinen zeigt das […]

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