»Die zwei Jahreszeiten. Gedichte« von Richard Dove

Richard Dove: Die zwei Jahreszeiten

rezensiert von David Westphal Mit »Nichts« beginnt Richard Dove seinen aktuellen Gedichtband »Die zwei Jahreszeiten«, erschienen beim Allitera Verlag in München. Wie üblich in der Lyrikedition 2000 fügt sich auf dem in schlichtem Weiß gehaltenen Cover ein Farbfeld mit der Unterschrift des Autors ein. Diese persönliche Note ist Gedichtbänden sicherlich angemessen. Ebenso persönlich ist jene Kategorie des Nichts, die Philosophen und Philosophinnen spätestens seit der Existenzphilosophie beschäftigt, beginnend mit Heidegger, und Dichter von heute wieder magisch anzuziehen scheint. Ich bin beeindruckt von Doves Nichts. Es begräbt wahrhaftig, sich selbst unterminierend, »das schmetterlingshafte Erlebnis« unter einem »Haufen / Druckerschwärze«. Diese Schwere […]

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Gedichte mit Tradition, Folge 81: »glauben«

Gedichte mit Tradition

»Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie«: eine fortlaufende Online-Anthologie, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer   Hans-Werner Kube glauben ja, ich lauf auf eignen Füßen über jene Hängebrücke hoch und lang und schmal und schwankend unter mir die Fluten grüßen da ein Loch, hier eine Lücke Schritt für Schritt, für jeden dankend ahne nur das ferne Ufer hoffe sehr, es zu erreichen viele, die es mit mir wagen hörten auch den leisen Rufer folgen weißen Kreuzeszeichen manchmal fühl ich mich getragen   © Hans-Werner Kube, Witten         »Gedichte mit Tradition« im Archiv Zu dieser Reihe: […]

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