Korrekturvorschlag zum Türkei-Flüchtlings-Deal

Jan-Eike Hornauer. Foto: © Werner Reichelt / Foto-Video-Werkstatt Fellbach

der insgesamt unerträglich ist, so aber immerhin ein Stückchen verbessert würde von Jan-Eike Hornauer Wenn man das Ganze mal sachlich betrachtet (und sachlich heißt doch bei uns ökonomisch), dann drängt sich Folgendes auf: Statt Geflüchtete abzuschieben in die Türkei (wie wenig kosten sie doch, und wie sehr können sie sich lohnen!), sollte man lieber Banker und dergleichen dorthin verbringen. So sparte die Gesellschaft unglaublich viel. Und zudem (aber das ist jetzt nur ein humanistisches Argument und fällt also kaum ins Gewicht) würden nicht lediglich Menschen in Not gegen andere ausgetauscht, die aus irgendwelchen Gründen gerade besser ins Raster passen. Es […]

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Humor in der Lyrik – Folge 19: Günther Bruno Fuchs (1928 -1977): Der Meisengeiger

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Die Behauptung ›Lyriker haben keinen Humor‹ gehört zu den unausrottbaren Missverständnissen. Doch gerade in dieser literarischen Gattung blüht Humor in allen Facetten. Alfons Schweiggert stellt an jedem 25. des Monats lyrischen Humor und humorvolle Lyriker in seiner Rubrik »Humor in der Lyrik« vor. Als Kolumnist von DAS GEDICHT blog will er damit Anregungen geben, Humor in der Lyrik zu entdecken und humorvolle Vertreter dieser Gattung (wieder) zu lesen. Auf die Welt gekommen ist er am 3. Juli 1928 in der Admiralstraße in Berlin-Kreuzberg. Sein Leben lang blieb er diesem Stadtteil treu. Den Vater lernt er nie kennen. Er sei als […]

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Lustful Things – Geile Sachen!, Folge 32: Jürg Halter, »Just leave the world outside«

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German Poetry Now: A bilingual online-anthology, featured by DAS GEDICHT chapbook   Jürg Halter Just leave the world outside In his palace quite a few seemingly ingenious ideas meet their ultimate purpose – luckily. Loyally he stands by his desk’s side, without drawing attention to himself. He unburdens me beyond a doubt by assuming whatever displeases me, makes room in my head. Occasionally, in silent revolt, I pull it over my head just like that, leaving the world outside— Discarded ideas seldom come around again, but just in case they do, he’d spit ‚em right out: Already, a crumpled up […]

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Anton G. Leitners bairisches Verskabarett »Schnablgwax«

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Baian, duachn Veaswoif draad / Bayern am Versspieß Anton G. Leitner, der unlängst mit dem »Bayerischen Poetentaler« ausgezeichnet worden ist, verfasste in drei Jahrzehnten elf Gedichtbände auf Hochdeutsch. Jetzt legt der in Weßling im Landkreis Starnberg lebende Schriftsteller und Herausgeber mit »Schnablgwax. Bairisches Verskabarett« seinen ersten Mundarttitel vor. Das Buch erscheint am 1. Juni 2016 als Kooperationsprojekt der edition lichtung (Viechtach) mit der edition DAS GEDICHT. Leitners Versgeschichten reichen ins Kabarettistische und entspringen dem prallen Leben: Ob handfeste Erotik, hinterfotzige Politik oder Schickeriagesellschaft – alles wird vom Autor, der den weiß-blauen Freistaat in- und auswendig kennt, mit großer Lust entblättert. […]

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»Im Glas tickt der Sand« jetzt auch als E-Book

"Im Glas tickt der Sand" von Anton G. Leitner als E-Book

Anton G. Leitners Gedichtband »Im Glas tickt der Sand. Echtzeit­gedichte 1980-2005« ist ab sofort in einer revidierten Fassung für € 10,99 auch als E-Book verfügbar. Das E-Book ist wie auch die Printausgabe im lichtung verlag erschienen. »Im Glas tickt der Sand. Echtzeitgedichte 1980-2005« präsentiert den Kernbestand des lyrischen Werkes von Anton G. Leitner aus 25 Jahren. 128 Gedichte über die Wechselfälle der Liebe, über Lust und Verlust, über Versprechen, Versprecher und Verbrechen. In Leitners Versen pfeifen deutsche Rad- und Kraftfahrer auf Schutzengel – solange, bis sie mit dem Leibhaftigen zusammenstoßen. Eine verschrobene Bedie­nung serviert Schaumschläger ab, das Meer türmt Wellen […]

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