Gedichte mit Tradition, Folge 93: »Fahrgastes Haltestellenlied«

Gedichte mit Tradition

»Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie«: eine fortlaufende Online-Anthologie, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer   Karsten Paul Fahrgastes Haltestellenlied Der du spät bist, dummer Bus, Nicht das Rumgestehe endest, Dem, der Stunden warten muss, Ständig wieder dich entfremdest; Ach, ich bin sie leid, die Faxen! Was soll all der Geiz und Frust? Süße Taxen, Kommt, ach kommt und seid mir Lust!   © Karsten Paul, Nürnberg     »Gedichte mit Tradition« im Archiv Zu dieser Reihe: »Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie« ist eine Online-Sammlung zeitgenössischer Poeme, die zentral auf ein bedeutendes Werk […]

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Humor in der Lyrik – Folge 31: Karl Kraus (1874-1936): »Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.«

Humor in der Lyrik

Die Behauptung ›Lyriker haben keinen Humor‹ gehört zu den unausrottbaren Missverständnissen. Doch gerade in dieser literarischen Gattung blüht Humor in allen Facetten. Alfons Schweiggert stellt an jedem 25. des Monats lyrischen Humor und humorvolle Lyriker in seiner Rubrik »Humor in der Lyrik« vor. Als Kolumnist von DAS GEDICHT blog will er damit Anregungen geben, Humor in der Lyrik zu entdecken und humorvolle Vertreter dieser Gattung (wieder) zu lesen. Auf den von ihm erhaltenen Fotoporträts schaut er meist streng und man glaubt einen Staatsanwalt oder Richter vor sich zu haben, mit dem nicht zu spaßen ist. Und so etwas wie ein […]

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Versheimat – Folge 57: »fronleichnam«

DAS GEDICHT 24

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 24, zusammengestellt und ediert von Fitzgerald Kusz und Anton G. Leitner   Ulrich Beck fronleichnam prozession richtung mühldorf prozessieren porsches gegen mantas blech gegen blech erlöst fliegt im mai ein käfer über die leitplanke fährt ein zweizwanziger beim überholvorgang bekehrt gen himmel preßt ein zwölfhunderter gegen eine eiche schlägt den motorradfahrer überkreuz liest man die messe unterwegs wirds eng im fünften zwei radler im recht gequetscht dazwischen ein raser zu fuß der jogger beichtet seinen fehltritt über den weißen streifen ehrlich bereut er per anhalter durch die windschutzscheibe seine todsünde mit dem daumen einer […]

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Versheimat – Folge 56: »Vorurteil«

DAS GEDICHT 24

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 24, zusammengestellt und ediert von Fitzgerald Kusz und Anton G. Leitner   Maria Magdalena Rabl Vorurteil Grod foat a Klavier vorbei. Gschohm vo zwoa junge Mana, de üba Fuaßboi redn. In ihrm Leben bestimmt no koa Klavier gspuit hom. Fuaßboi scho. Und Klavier Foan. Klavier Foan kennan’s.   © Maria Magdalena Rabl, geboren 1976, lebt in München. »Versheimat« im Archiv Noch mehr Heimatgedichte finden Sie in der buchstarken Jahresschrift »DAS GEDICHT 24: Der Heimat auf den Versen«, herausgegeben von Anton G. Leitner und Fitzgerald Kusz

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Der Poesie-Talk – Folge 3: Leander Beil

Es muss nicht immer nur Schreiben sein – über manches lässt sich einfach am besten sprechen. Deshalb lassen wir am 20. eines jeden Monats Autorinnen und Autoren aus DAS GEDICHT zu Wort kommen. Timo Brandt unterhält sich mit ihnen über Gedicht und Welt, Profanes und Arkanes.   Leander Beil, geboren 1992 in München, lebt und studiert nach mehrjährigem Brasilienaufenthalt in München. Mitglied des Münchner Lyrik-Kollektivs »JuLy in der Stadt«. Erste Lyrikveröffentlichungen in »Drei Sandkörner wandern« (Deiningen, Verlag Steinmeier 2009), Versnetze 2/3 (hg. von Axel Kutsch, Weilerswist, Verlag Ralf Liebe 2009), NRhZ-Online (Literatur), »Die Hoffnung fährt schwarz« (München, Verlag Sankt Michaelsbund 2010), […]

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