Dichterbriefe – Folge 19: Tweeting Trump and Real People – Christophe Fricker schreibt Joshua Mehigan

Dichterbriefe

Christophe Fricker schreibt jeweils am 1. des Monats einem Dichterfreund, dessen Buch er gerade gelesen hat. Die Texte sind eine Mischung aus Offenem Brief zu Lyrik und Gesellschaft, bewusst parteiischer Rezension und vertrautem Austausch. Und damit hoffentlich auch weniger langweilig als Rezensionen, die ihre eigene Voreingenommenheit vertuschen.   Dear Josh, It’s been a while since I last wrote to you, about »America’s Pain,« a topic whose taciturn undercurrents eerily come to the surface in your poems. My letter of December 2015 reads like it was written in an entirely different era. Despair and disenchantment, disillusionment and disenfranchisement – we have […]

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Wiedergelesen – Folge 31: Kneipenträume in einer ordentlichen Zeit – Das lyrische Werk von Günter Bruno Fuchs

Literatur ist vergänglich, auch wenn sie sich, wie jede Kunst, gegen ihre Vergänglichkeit zur Wehr setzt. Trotzdem entschwinden Bücher in Archivbibliotheken. Auf einmal gehören sie nicht mehr zu unserem Erfahrungshorizont. Erich Jooß stellt an jedem 15. des Monats vergessene Lyrikveröffentlichungen in seiner Rubrik »Wiedergelesen« vor, die bewusst unsystematisch angelegt ist. Entdeckerfreude und persönliche Vorlieben sind ihm als Kolumnist von DAS GEDICHT blog wichtiger als literaturhistorische Zensuren.   Günter Bruno Fuchs gehört zu den Unangepassten, den Exoten im deutschen Literaturkosmos. Einen wie ihn gibt es heutzutage nicht mehr, lediglich in seiner poetischen Ahnengalerie finden sich noch einige verwandte Künstlerseelen, zu denen er sich bekannte, allen […]

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»Die zwei Jahreszeiten. Gedichte« von Richard Dove

Richard Dove: Die zwei Jahreszeiten

rezensiert von David Westphal Mit »Nichts« beginnt Richard Dove seinen aktuellen Gedichtband »Die zwei Jahreszeiten«, erschienen beim Allitera Verlag in München. Wie üblich in der Lyrikedition 2000 fügt sich auf dem in schlichtem Weiß gehaltenen Cover ein Farbfeld mit der Unterschrift des Autors ein. Diese persönliche Note ist Gedichtbänden sicherlich angemessen. Ebenso persönlich ist jene Kategorie des Nichts, die Philosophen und Philosophinnen spätestens seit der Existenzphilosophie beschäftigt, beginnend mit Heidegger, und Dichter von heute wieder magisch anzuziehen scheint. Ich bin beeindruckt von Doves Nichts. Es begräbt wahrhaftig, sich selbst unterminierend, »das schmetterlingshafte Erlebnis« unter einem »Haufen / Druckerschwärze«. Diese Schwere […]

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Dichterbriefe – Folge 18: Migration, loneliness, and curiosity – Christophe Fricker schreibt Dick Davis

Dichterbriefe

Christophe Fricker schreibt jeweils am 1. des Monats einem Dichterfreund, dessen Buch er gerade gelesen hat. Die Texte sind eine Mischung aus Offenem Brief zu Lyrik und Gesellschaft, bewusst parteiischer Rezension und vertrautem Austausch. Und damit hoffentlich auch weniger langweilig als Rezensionen, die ihre eigene Voreingenommenheit vertuschen.   Dear Dick, I hope this finds you well. I am writing to tell you that recently I re-read your poem »Ibn Battuta« with a well-travelled friend, and once again, it did not fail to have an impact – we were both speechless for a few moments. Your poem‘s three parts are of […]

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Wiedergelesen – Folge 30: Die Gedichte des Georg von der Vring oder Das Geräusch des Schilfs

Dr. Erich Jooß. Foto: Volker Derlath

Literatur ist vergänglich, auch wenn sie sich, wie jede Kunst, gegen ihre Vergänglichkeit zur Wehr setzt. Trotzdem entschwinden Bücher in Archivbibliotheken. Auf einmal gehören sie nicht mehr zu unserem Erfahrungshorizont. Erich Jooß stellt an jedem 15. des Monats vergessene Lyrikveröffentlichungen in seiner Rubrik »Wiedergelesen« vor, die bewusst unsystematisch angelegt ist. Entdeckerfreude und persönliche Vorlieben sind ihm als Kolumnist von DAS GEDICHT blog wichtiger als literaturhistorische Zensuren.   Am 30. Dezember 1889 wurde Georg von der Vring in Brake an der Unterweser in eine Seefahrerfamilie hineingeboren. Seine Heimatstadt lag im Großherzogtum Oldenburg – schon daran wird deutlich, wieviel den Dichter von uns Heutigen trennt. Zeitlebens […]

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