»Im Zimmer meines Vaters« von Friedrich Ani

Friedrich Ani Im Zimmer meines Vaters

rezensiert von Nicola Bardola Der bekannte Schriftsteller Friedrich Ani hat als jugendlicher, später dann zu Beginn seiner Laufbahn und auch danach immer wieder Gedichte veröffentlicht. Der siebenfache Deutsche Krimipreisträger sagt: »Ich habe begonnen mit Gedichten als ich elf Jahre alt war und ich habe nie damit aufgehört.« Ani bedauert, dass man auch »hauptberufliche Lyriker« kaum kennt und wundert sich nicht über die Überraschung seiner Leser, wenn sie feststellen, dass es da nicht nur die Ermittler Süden, Polonius Fischer, Jonas Vogel oder Jakob Franck gibt. Themen der Einsamkeit, der Schwermut und des Schweigens herrschen vor: »Am Anfang ist Stille«, erklärt Ani […]

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Dichterbriefe – Folge 22: How Feast Days are Born – Christophe Fricker schreibt Timothy Steele

Dichterbriefe

Christophe Fricker schreibt jeweils am 1. des Monats einem Dichterfreund, dessen Buch er gerade gelesen hat. Die Texte sind eine Mischung aus Offenem Brief zu Lyrik und Gesellschaft, bewusst parteiischer Rezension und vertrautem Austausch. Und damit hoffentlich auch weniger langweilig als Rezensionen, die ihre eigene Voreingenommenheit vertuschen.   Dear Tim, over the past several months, this website has featured numerous poems dealing with issues around Heimat. An elusive concept and, arguably, one of the untranslatable German words, it designates the space you feel you belong to, a town or region where you know intuitively how things work and what to […]

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Wiedergelesen – Folge 34: »In der Gewalt der Häuser bin ich zu Haus« – Die Gedichte von Alfred Wolfenstein

Literatur ist vergänglich, auch wenn sie sich, wie jede Kunst, gegen ihre Vergänglichkeit zur Wehr setzt. Trotzdem entschwinden Bücher in Archivbibliotheken. Auf einmal gehören sie nicht mehr zu unserem Erfahrungshorizont. Erich Jooß stellt an jedem 15. des Monats vergessene Lyrikveröffentlichungen in seiner Rubrik »Wiedergelesen« vor, die bewusst unsystematisch angelegt ist. Entdeckerfreude und persönliche Vorlieben sind ihm als Kolumnist von DAS GEDICHT blog wichtiger als literaturhistorische Zensuren.   Kein Zweifel, Alfred Wolfenstein zählte nie zu den Hauptfiguren des Expressionismus. Er war eher eine Nebenfigur voller Selbstzweifel, unstet, mit einer weitgespannten Korrespondenz, die bis heute nicht erschlossen ist. Sein Schaffen blieb ohne Nachhall und die Erinnerungen […]

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Dichterbriefe – Folge 21: Ein gutes Gespür für relevante Gedichte – Christophe Fricker schreibt Matthias Politycki

Dichterbriefe

Christophe Fricker schreibt jeweils am 1. des Monats einem Dichterfreund, dessen Buch er gerade gelesen hat. Die Texte sind eine Mischung aus Offenem Brief zu Lyrik und Gesellschaft, bewusst parteiischer Rezension und vertrautem Austausch. Und damit hoffentlich auch weniger langweilig als Rezensionen, die ihre eigene Voreingenommenheit vertuschen.   Lieber Matthias, vor kurzem hast Du eine Reihe von Ratschlägen für den Erzähler im 21. Jahrhundert vorgelegt und ihm geraten, nach Relevanz, Authentizität, Reduktion und Tempo zu streben. Ich frage mich, welche dieser vier Ratschläge auch für den Lyriker gelten. Die Frage wird Dich nicht überraschen, immerhin sagst Du selbst, Du seist […]

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Wiedergelesen – Folge 33: »Der irdische Tag« und »Rabe, Ross und Hahn« von Georg Britting oder der schwarze, singende Regen

Literatur ist vergänglich, auch wenn sie sich, wie jede Kunst, gegen ihre Vergänglichkeit zur Wehr setzt. Trotzdem entschwinden Bücher in Archivbibliotheken. Auf einmal gehören sie nicht mehr zu unserem Erfahrungshorizont. Erich Jooß stellt an jedem 15. des Monats vergessene Lyrikveröffentlichungen in seiner Rubrik »Wiedergelesen« vor, die bewusst unsystematisch angelegt ist. Entdeckerfreude und persönliche Vorlieben sind ihm als Kolumnist von DAS GEDICHT blog wichtiger als literaturhistorische Zensuren.   Gedichte von Georg Britting gehörten einmal – von den fünfziger bis weit in die siebziger Jahre hinein – zum Lyrikkanon der deutschen Moderne. Besonders in Bayern war Britting als Lesebuchautor gesetzt. Dabei beschränkte sich die Auswahl aus […]

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