Gedichte mit Tradition, Folge 114: »Vergänglich«

Gedichte mit Tradition

»Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie«: eine fortlaufende Online-Anthologie, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer   Volker Maaßen Vergänglich Sie konnten dreißig Jahre zu zweit gemeinsam durchs Leben gehn. Keine Minute tat ihnen leid, doch langsam kam die Alleinsamkeit. Sie konnten es nur nicht verstehn. Die Liebe war mit den Jahren verraucht und hörte auf keine Bitte. Die Nähe hatte sie langsam verbraucht, sie hatte das Feuer ausgehaucht, übrig blieb: Haut und Gerippe Nur selten noch reichte er ihr seine Hand und konnte sie dabei nicht fassen. Es war zerrissen, was lange sie band, weil keiner mehr für […]

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Religion und Lyrik – Folge 14: »update«

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver   Fitzgerald Kusz update jeden dooch in dä fräih fang mä widdä oo obbä morng is aa nu ä dooch wos is dann?   © Fitzgerald Kusz, geboren 1944, lebt in Nürnberg.   »Religion & Lyrik« im Archiv Den Kernbestand neuer zeitgenössischer Lyrik rund um den Glauben versammelt »DAS GEDICHT 25: Religion im Gedicht«, herausgegeben von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver

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Wenn Liebe schwant III, Folge 14: »Liebe – Phase 2«

»Wenn Liebe schwant III« ist eine Online-Anthologie komischer Liebesgedichte in 20 Folgen, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer   Fitzgerald Kusz Liebe – Phase 2 wos solli wos solli diä wos solli diä denn wos solli diä denn nu soong? iich hou diä iich hou diä doch iich hou diä doch werkli iich hou diä doch werkli allers – meä soochi ned   © Fitzgerald Kusz, Nürnberg   »Wenn Liebe schwant III« im Archiv »Wenn Liebe schwant III« ist eine Online-Anthologie in 20 Folgen. Jeden Mittwoch wird hier ein komisches Liebesgedicht von je einem anderen zeitgenössischen Poeten erstveröffentlicht. Alle Folgen der ersten […]

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Deutsch-tschechischer Poesiedialog, Folge 4: »Treibgut« / »Plovoucí dřevo« von Barbara Zeizinger

Klára Hůrková stellt an jedem 17. des Monats interessante lyrische Funde aus ihren beiden Heimatländern Tschechien und Deutschland vor. Sie übersetzt ausgewählte Texte in die jeweils andere Sprache in der Absicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede sowie aktuelle Themen und Tendenzen in der Gegenwartslyrik beider Länder herauszustellen. Damit verfolgt sie Spuren einer langen und reichen Kulturtradition, welche durch die fatalen Ereignisse des 20. Jahrhunderts unterbrochen wurde.   Verhinderte Liebe Schon oft haben geschichtliche Entwicklungen persönliche Beziehungen beeinflusst und zerstört – so auch zwischen Deutschen und Tschechen. Die Autorin Barbara Zeizinger schreibt über ein junges deutsch-tschechisches Paar im Grenzgebiet, dessen Liebe während der […]

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Religion und Lyrik – Folge 13: »lass uns«

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver   Christoph Leisten lass uns noch einmal den himmel anschauen. die luft, eine lautschrift, von ferne ein geräusch, das du nicht verstehen kannst: wir legen unsere träume hinein, es gibt so wenig wörter für die liebe. morgen lernen wir die namen der schmetterlinge, und dass wir bloß sind, körper bloß.   © Christoph Leisten, geboren 1960, lebt in Würselen.   »Religion & Lyrik« im Archiv Den Kernbestand neuer zeitgenössischer Lyrik rund um den Glauben versammelt »DAS GEDICHT 25: Religion im Gedicht«, […]

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