Endlich handfeste Verse!
20 Jahre DAS GEDICHT

Zum 20. Geburtstag der Zeitschrift präsentieren die Herausgeber der Jubiläumsausgabe, Matthias Politycki und Anton G. Leitner, lustvoll lesbare Realpoesie von über 100 Autoren.

Namhafte Dichter aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz wie F. W. Bernstein, Bas Böttcher, Franzobel, Ulla Hahn, Franz Xaver Kroetz, Günter Kunert, Michael Lentz, Paul Maar, Dirk von Petersdorff, Gerhard Rühm, Said und Robert Schindel demonstrieren mit leichter Hand Salli Sallmanns goldene Lyrikregel: »Jetzt schreiben wir mal ein schönes Gedicht / und jammern und wehklagen nicht.«

»Die Lyrik müsste endlich wieder in der Wirklichkeit ankommen, sich stellen, Stellung beziehen. Sie sollte unverwechselbar und einzigartig sein. Was wir brauchen, ist eine neue Originalität!«, wünscht sich der Nürnberger Dichter Fitzgerald Kusz. Genau solche Verse mitten aus dem Leben versammelt die Jubiläumsausgabe von DAS GEDICHT.

Matthias Politycki eröffnet den Band mit seiner Liste der Top-Gedichte aus allen früheren Jahrgängen der Zeitschrift DAS GEDICHT. Die besten 20 davon werden als »Das Beste aus 20 Jahren« noch einmal präsentiert. 100 lyrische Originalbeiträge aus dem Jahr 2012 schließen sich als »Das Beste für die nächsten 20 Jahre« an, darunter auch eine konkrete »Bedienungsanleitung für das Gedicht« – natürlich in Versform. Vertreten sind Dichter sämtlicher Generationen, von Altmeister Ludwig Harig (*1927) bis zum Nachwuchsstar Leander Beil (*1992).

Im Essayteil beziehen 50 Dichter Stellung zu Gegenwart und Zukunft der Poesie. Anton G. Leitner rundet die opulente Lyriksammlung durch die Empfehlung 20 poetischer Novitäten jenseits des Mainstreams ab.

Matthias Politycki /
Anton G. Leitner (Hrsg.)

DAS GEDICHT Bd. 20
Das Beste aus 20 Jahren
… und für die nächsten 20 Jahre

200 Seiten
€ 12,50 [D] / € 12,90 [A]
ISBN 978-3-929433-72-2
EAN 9783929433722
erscheint am 15. Oktober 2012
Alle Informationen zu DAS GEDICHT Nr. 20 (PDF)

Jetzt vorbestellen!

 

»Realpoeten sind Lyriker, die in allererster Linie für Leser schreiben, ob sie dabei mehr ins Sprachexperimentelle oder ins Erzählerische gehen, ist sekundär. Sie möchten eine Erfahrung nicht nur irgendwie zu Papier bringen, sondern mitteilen, mehr noch: mit ihren Lesern teilen. Und tragen also immer Sorge, dass die poetische Botschaft auch ankommt.«

aus dem Editorial von Matthias Politycki

 

Vor Tag

Orion auf den Fersen
zieht der Grosse Wagen
über Land. Mit dem Rest
der Geschehnisse streicht
der Zeitungsbote ums Haus.

Klaus Merz

 

Matthias Politycki. Foto: Mathias Bothor

Matthias Politycki (*1955), »der größte lebende Sprachkulinariker unter den deutschen Dichtern« (Die Welt), sorgte mit Romanen wie »Herr der Hörner« oder mit seiner »Jenseitsnovelle« für Furore. Bislang erschienen von ihm sechs Gedichtbände, zuletzt bei Hoffmann und Campe »Die Sekunden danach« (2009) sowie »London für Helden. The Ale Trail – Expedition ins Bierreich« (2011). Die bayerische Landeshauptstadt berief ihn zum Kurator beim Literaturfest München 2011 (»forum autoren«). Politycki wurde mehrfach ausgezeichnet, er lebt in Hamburg und München.


Anton G. Leitner. Foto: Volker Derlath

Anton G. Leitner (*1961) lebt als Lyriker, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit zwanzig Jahren ediert er die Zeitschrift DAS GEDICHT. Von ihm erschienen acht Lyriktitel. Sein aktueller Gedichtband »Die Wahrheit über Uncle Spam« (Daedalus Verlag, 2011) wurde von der Süddeutschen Zeitung in ihrer Weihnachtsrubrik »Das beste Buch« empfohlen. Bislang gab Leitner über dreißig Anthologien heraus, u. a. »Gedichte für Zeitgenossen« zum 50. Geburtstag von dtv (2011) sowie »Ein Känguru mit Stöckelschuh. Neue Gedichte für Kinder« (2012). Er wurde mehrfach ausgezeichnet.


Internationales Gipfeltreffen der Poesie – 20 Jahre DAS GEDICHT:
München, Literaturhaus München, 23. Oktober 2012, 19 Uhr

DAS GEDICHT – zwei Jahrzehnte im Dienst der Dichtung:
Wien, Hauptbücherei Wien, 20. November 2012, 19 Uhr

Aktuelle Informationen und Hintergrundberichte zum Jubiläum und den Geburtstagsveranstaltungen im Internettagebuch
www.dasgedichtblog.de

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.