Dichterbriefe – Folge 32: Schöner Schlafender – Christophe Fricker schreibt einem Traum

Dichterbriefe

Christophe Fricker schreibt jeweils am 1. des Monats einem Dichterfreund, dessen Buch er gerade gelesen hat. Die Texte sind eine Mischung aus Offenem Brief zu Lyrik und Gesellschaft, bewusst parteiischer Rezension und vertrautem Austausch. Und damit hoffentlich auch weniger langweilig als Rezensionen, die ihre eigene Voreingenommenheit vertuschen.   Lieber Dichterfreund, da lagst Du und hast mir was vorgeschlafen. Und wie das war, schreib ich Dir in diesem Briefgedicht:   Du strotzt vor Schlaf und träumst mir trotzlos vor, wie schön du bist.   Wann bist Du wieder wach? Viele stille Grüße Christophe   Christophe Fricker, geb. 1978, schreibt über die […]

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Religion und Lyrik – Folge 67: »Apostelabschied«

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver   Christophe Fricker Apostelabschied Wir stehen uns am Busbahnhof die Beine in den Bauch. Du legst mir den Arm um die Hüfte und schaust an mir vorbei. Die ersten sind schon los. Es wartet an ihren Zielen keiner auf sie, und wir vermissen sie schon. Dann sehen wir einander in die Augen. In unsren Blicken steht, was wir mit ansehn mussten. Wir reden einander gut zu und hören darin den Trost, den wir an anderen Orten bezeugen wollen. Die Freunde haben […]

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Dichterbriefe – Folge 31: Translation and Displacement – Christophe Fricker schreibt Dick Davis

Dichterbriefe

Christophe Fricker schreibt jeweils am 1. des Monats einem Dichterfreund, dessen Buch er gerade gelesen hat. Die Texte sind eine Mischung aus Offenem Brief zu Lyrik und Gesellschaft, bewusst parteiischer Rezension und vertrautem Austausch. Und damit hoffentlich auch weniger langweilig als Rezensionen, die ihre eigene Voreingenommenheit vertuschen.   Dear Dick, I have been re-reading your poem, »Heresy,« recently, and have been struck by its central proposition, which is that translation is a form of forced resettlement, and amounts to heresy – at least according to the speaker of the poem, with regard to the person he’s addressing. At least I […]

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Dichterbriefe – Folge 30: Poetry is communication – Christophe Fricker schreibt Cory Massaro

Dichterbriefe

Christophe Fricker schreibt jeweils am 1. des Monats einem Dichterfreund, dessen Buch er gerade gelesen hat. Die Texte sind eine Mischung aus Offenem Brief zu Lyrik und Gesellschaft, bewusst parteiischer Rezension und vertrautem Austausch. Und damit hoffentlich auch weniger langweilig als Rezensionen, die ihre eigene Voreingenommenheit vertuschen.   Dear Cory, I’ve been trying to think about poetry, as you do, and re-reading some of your work. Here’s what I’ve come up with, for what it’s worth, in meager words. Poetry is communication and commemoration. It is part of all of life, including death. It is what we say to one […]

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Dichterbriefe – Folge 29: Das Gesicht des Abwesenden – Christophe Fricker schreibt Nancy Hünger

Dichterbriefe

Christophe Fricker schreibt jeweils am 1. des Monats einem Dichterfreund, dessen Buch er gerade gelesen hat. Die Texte sind eine Mischung aus Offenem Brief zu Lyrik und Gesellschaft, bewusst parteiischer Rezension und vertrautem Austausch. Und damit hoffentlich auch weniger langweilig als Rezensionen, die ihre eigene Voreingenommenheit vertuschen.   Liebe Nancy, eins habe ich letztes Mal vergessen zu sagen. Was mich bei Deinen Gedichten so erschüttert, ist das Menschliche. Nicht die viel zu leicht herausposaunte Menschlichkeit mit ihrer bürokratischen, bei Nacht ins Mordlustige kippenden Lust am Prinzipiellen, die jeden einzelnen Menschen nur deshalb schätzt, weil er auf ein Allgemeines zu beziehen […]

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