Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 14: »DAS ›LIEBLINGSBUCH‹ VON PEP GUARDIOLA IST JETZT AUF DEUTSCH ERSCHIENEN: ›BUCH DER ABWESENHEITEN‹ VON MIQUEL MARTÍ I POL (1929-2003)«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   »Mein Lieblingsbuch« (Pep Guardiola) ist da: Band 4 der Werkreihe Miquel Martí i Pol mit folgenden zwei Zyklen dieses hierzulande berühmtesten katalanischen Dichters in einem zweisprachigen Doppelband: »Buch der Abwesenheiten« (Llibre d‘absències, 1984) & »Die schönen Wege« (Els bells camins, 1984-1985). Bei der Hommage im Sommer 2015 lautete eine der werkgerechten Fragen des Moderators Michael Ebmeyer, der die Antworten […]

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»Die großen Gedichte sind immer aktuell« – Lyrik mit Pep: Guardiola liest Martí i Pol

Pep Guardiola bringt Poesie auf die Bühne: ein Abend für Miquel Martí i Pol im Literaturhaus München. Foto: Jan-Eike Hornauer

ein Bericht von Jan-Eike Hornauer München. Was für ein Gewusel im Literaturhaus am Dienstagabend: Der Saal ist voll besetzt (wie erwartet, denn schon seit Wochen ist die Veranstaltung ausverkauft), Kameraleute, Fotografen, schreibende und tippende Journalisten sind in reicher Zahl vertreten, die Organisatoren und PR-Leute kümmern sich emsig und mit noch etwas angespanntem Siegerlächeln um Publikum, Auftretende, Pressemeute. Es ist unüberseh-, unüberfühlbar: Hier steigt ein besonderes Event! Was es gibt? Lyrik. Noch dazu von einem Katalanen, der überdies auch noch tot ist – und mithin kaum selbst seine Verse vortragen kann. Aber wie passt das zusammen, all dieser Rummel – und […]

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