Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 26: SEISMISCHES TRIPTYCHON: ›LAS RUINAS DE MÉXICO – DIE RUINEN VON MEXIKO‹ (JOSÉ EMILIO PACHECO)«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Von bestürzender Aktualität ist der apokalyptische Zyklus »Las ruinas de México« (Die Ruinen von Mexiko), den der mexikanische Dichter José Emilio Pacheco (1939-2014) nach dem großen Erdbeben von Mexiko-Stadt 1985 schrieb und aus dem hier ein kleines Triptychon des Innehaltens folgt. Die aktuelle Katastrophe vom 19. September 2017, auf den Tag genau 32 Jahre später, beschreibt der mexikanische Dichter […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 25: »¿TE ACORDÁS, MARÍA, EL TANGO QUE NOS CANTÓ OLGA OROZCO EN TU CASA ROSARINA? –IM GESPRÄCH MIT DER ARGENTINISCHEN DICHTERIN UND SÄNGERIN MARÍA LANESE: ›VOLVAMOS A CHARLAR‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Die argentinische Dichterin und Sängerin María Lanese kommt gerade mitten im August 2017 aus Ripalimosani, wo sie wenige Monate nach Kriegsende im Sommer geboren wurde. Ihre Familie verließ vier Jahre später die italienische Heimatregion Molise, Campobasso, schiffte sich auf dem Überseedampfer »Santa Croce« ein und wanderte nach »America« aus, wie es damals in Italien allgemein hieß; nun genauer gesagt, […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 24: »TALKING ABOUT BANGLA POETRY: RABINDRANATH TAGORE AND HIS ›STRAY BIRDS‹ – DREIUNDZWANZIG ›STREUNENDE VÖGEL‹«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Der Dichter Rabindranath Tagore verbrachte zehn schöpferische Jahre in Bangladesch, wo er an drei verschiedenen Orten – Shilaidah, Sahjadpur und Patishar – die familiären Landgüter als Genossenschaften mit Mikrofinanzierung und ruralen Entwicklungsprojekten (Schulen, Krankenhäuser, Verkehrswege) verwaltete sowie zahlreiche Gedichte, Kurzprosa, Theaterstücke, Essays und Übersetzungen verfasste. So schrieb er beispielsweise in einem Brief an eine seiner Nichten: »Hier (in Sahjadpur) […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 22: »KOREANISCHE BETRACHTUNG ÜBER DEN KREBS: EIN VIERZEILER VON TOEGYE – ADDENDA ZU JOSÉ EMILIO PACHECO (FOLGE 4)«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Der mexikanische Dichter José Emilio Pacheco (1939-2014) schrieb in den frühen 1980er Jahren das Gedicht »Inmortalidad del cangrejo« (Unsterblichkeit des Krebses), siehe auch »Im babylonischen Süden der Lyrik« Folge 4. Vor 500 Jahren schrieb der junge koreanische Dichter Toegye (1491-1570), auch Lee Hwang oder Yi Hwang, ein Gedicht in vier Zeilen, eine traditionelle lyrische Form, in der er die […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 21: »›LA POESÍA CONTRA LA MUERTE – DIE POESIE GEGEN DEN TOD‹ – DER BOLIVIANISCHE DICHTER PEDRO SHIMOSE«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Im amazonischen Tiefland der Geschichtenerzähler verbrachte Pedro Shimose seine Kindheit und Jugend. Sein Vater war aus Asien als Eisenbahnpionier in den peruanischen Westen ausgewandert, gründete schießlich eine Familie in den bolivianischen Tropen und ließ sich als Bauer in jener fruchtbaren Region von Riberalta am Zusammenfluss des Río Beni und Madre de Dios nieder. Die weitverzweigten familiären Wurzeln des Dichters […]

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