GIPFELRUF
Folge 54: Friedrich Ani

Friedrich Ani (*1959) Schriftsteller aus München [dropdown_box expand_text=“Informationen“ show_more=“Mehr“ show_less=“Weniger“ start=“hide“]Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel geboren. Er lebt heute in München. Von ihm erschienen zahlreiche Romane, u. a. »German Angst« (Droemer Knaur) sowie »Hinter blinden Fenstern« (Zsolnay). 2009 publizierte er seinen Gedichtband »Mitschnitt« (Zsolnay). Anis Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »Deutschen Krimipreis« für vier Tabor-Süden- Romane und dem »Tukan-Preis« der Stadt München. Er veröffentlichte auch mehrere Jugendbücher, u. a. »Wie Licht schmeckt« (dtv/Hanser) und »Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb« (Hanser). Mehrere Romane von Friedrich Ani wurden durch das ZDF verfilmt. […]

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Folge 53: Sabine Zaplin

Sabine Zaplin (*1964) Schriftstellerin und Journalistin aus München [dropdown_box expand_text=“Informationen“ show_more=“Mehr“ show_less=“Weniger“ start=“hide“]Sabine Zaplin wurde in Herford geboren und ist in Bielefeld aufge-wachsen. In München studierte sie ab 1990 Neuere Deutsche Literatur, Anglistik und Komparatistik und begann mit ihrer literarischen Arbeit. Zudem arbeitete sie lange am Theater in verschiedenen Städten sowie Landestheatern. 1992 erhielt Sabine Zaplin den Kultur-förderpreis ihrer Geburtsstadt Herford. Seit 1994 arbeitet sie als freie Journalistin, Autorin und Übersetzerin. Ihre Stationen führten sie unter anderem zur Süddeutschen Zeitung und zum Bayerischen Rundfunk. Sabine Zaplin veröffent-lichte Romane / Über-setzungen bei C.H. Beck und LangenMüller sowie Essays bei Steidl und […]

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Schwebender Engel über Łódź

von Tom Schulz Schlafmohn, Schwester schließe unsre Gänge, die Augen todesmüde, sehen wir Zeit Rost ansetzen, Schlaf wir fielen schon von korrodierenden Balkonen, auf Plätzen Denkmalstürze, fein gesägter Marmor, glatte Bruchkante wo das Geflecht der Sonne auf Eisen trifft, Schlafschwester Mohn, wir fallen schon zu den geschlossnen Körpern wir sehen zu, wie jedes Grau in Stufen, immer tiefer uns an die Bleiche geht als würden die Indianer des Herbstes, im Genitiv, bei Schlaf auf Mohn gebettet; als rauchten die still gelegten Türme Mohn lass uns tief schlafen, Schwester in den Gängen: aufwachen heißt der Tod   © Tom Schulz, Berlin

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