Intertextualität

von Richard Dove So viele Leben weben neben deinem, Vornehm gewandet wie von Hofmannsthals, Hemdsärmliger, wie das des Kerls, der, stockend, Beinamputiert, auf einem niedrigen Brett, Durch Bangkoks hohes, brandendes Meer sich schiebt. Wie die der magren Hühner, die dich wissend Von ihrem Käfig auf dem Motorroller Auf Bali anschaun, die der Lamaföten, Das ewige Blau in ihren starren Augen, Die in La Paz, am Hexenmarkt, dich grüßen. Betörend schön der Teppich, den du kaufst, Und zwischen denen, die nur die Rückseite Dieses Gewebs, an dem sie knüpfen dürfen, Genauer kennen: Welche Freundlichkeiten. Astor House Hotel, Shanghai, oberstes Stockwerk   […]

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