Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 24: »TALKING ABOUT BANGLA POETRY: RABINDRANATH TAGORE AND HIS ›STRAY BIRDS‹ – DREIUNDZWANZIG ›STREUNENDE VÖGEL‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Der Dichter Rabindranath Tagore verbrachte zehn schöpferische Jahre in Bangladesch, wo er an drei verschiedenen Orten – Shilaidah, Sahjadpur und Patishar – die familiären Landgüter als Genossenschaften mit Mikrofinanzierung und ruralen Entwicklungsprojekten (Schulen, Krankenhäuser, Verkehrswege) verwaltete sowie zahlreiche Gedichte, Kurzprosa, Theaterstücke, Essays und Übersetzungen verfasste. So schrieb er beispielsweise in einem Brief an eine seiner Nichten: »Hier (in Sahjadpur) […]

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