»Der Lyrik Gehör verschaffen« – internationales Lyrikcolloquium in Benediktbeuern

von Jan-Eike Hornauer (Text und Fotos) Benediktbeuern. »Wo ist die Lyrik jetzt? Wo geht sie hin?« Das waren die Eingangsfragen, die Anton G. Leitner auf dem internationalen Lyrikcolloquium im Kloster Benediktbeuern stellte, das seine Lyrikzeitschrift DAS GEDICHT anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens ausrichtete, unterstützt vom Bezirk Oberbayern. Neun Stunden lang tauschten sich hier an die 40 Poetinnen und Poeten sowie Fachleute rund um die Lyrikverbreitung am vergangenen Dienstag aus, und es gab zahlreiche Kurzreferate, die thematisch von Kinderlyrik bis hin zum politischen Gedicht, vom Verseschreiben bis hin zur poetischen Vermittlungsarbeit reichten. In ihnen sollte, wesentlich auch durch eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes, […]

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Jubiläumsblog. Ein Vierteljahrhundert DAS GEDICHT
Folge 57: Barbara Peveling – Der Mensch hinter der Dichterin

Seit 25 Jahren begleitet die Zeitschrift DAS GEDICHT kontinuierlich die Entwicklung der zeitgenössischen Lyrik. Bis heute ediert sie ihr Gründer und Verleger Anton G. Leitner mit wechselnden Mitherausgebern wie Friedrich Ani, Kerstin Hensel, Fitzgerald Kusz und Matthias Politycki. Am 25. Oktober 2017 lädt DAS GEDICHT zu einer öffentlichen Geburtstagslesung mit 60 Poeten aus vier Generationen und zwölf Nationen ins Literaturhaus München ein. In ihrer Porträtreihe stellt Jubiläumsbloggerin Franziska Röchter jeden Tag die Teilnehmer dieser Veranstaltung vor. Barbara Peveling, 1974 geboren, wuchs im Rhein­land auf. Nach einem längeren Auf­ent­halt im Nahen Osten studierte und promo­vierte sie in Ethno­logie und Ge­schichte in […]

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Religion und Lyrik – Folge 17: »tang«

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver   Jan Wagner tang wieder ist da sein duft, durchdringt all die jahre, schwächer, unverkennbar: tang, in einem bestseller von miller oder young, gepreßt mit etwas sand, mürbe wie alte lederriemen, meereszügel; porös wie ein rangabzeichen, ein ordensband aus glorreichen zeiten, das uns peinlich berührt. kaum zu glauben, daß er einst unsichtbares in tanz zu übersetzen wußte; anmut ist eine frage der strömung, er beweist es, etlicharmige unterwassersirene, wenn auch stumm, ohne gesang. wie er sich um die schrauben schlang, mit […]

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