Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 32: »EIN DICHTER WUNDERSAMER EPIPHANIEN – GUSTAVO PEREIRA (VENEZUELA): ›SOMARIS‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Gustavo Pereira SOMARI DEL SOMBRERO QUE JAMÁS USÉ Para tener presente el sombrero que jamás usé tengo el sombrero que jamás uso Así transcurro el tiempo Trastabillando entre lo que tengo y no anhelo y lo que anhelo y no tengo.   Gustavo Pereira SOMARI VOM HUT, DEN ICH NIE TRUG Um mir den Hut vor Augen zu halten, […]

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Religion und Lyrik – Folge 67: »Apostelabschied«

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver   Christophe Fricker Apostelabschied Wir stehen uns am Busbahnhof die Beine in den Bauch. Du legst mir den Arm um die Hüfte und schaust an mir vorbei. Die ersten sind schon los. Es wartet an ihren Zielen keiner auf sie, und wir vermissen sie schon. Dann sehen wir einander in die Augen. In unsren Blicken steht, was wir mit ansehn mussten. Wir reden einander gut zu und hören darin den Trost, den wir an anderen Orten bezeugen wollen. Die Freunde haben […]

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