Kassiber aus einem Paralleluniversum: Ulrich Becks Gedichtband »komm & geh zeiten«

rezensiert von Hellmuth Opitz Poetische Meldungen aus den Chef-Etagen der globalen Wirtschaft zu erhalten, ist selten. Es gibt nur wenige Dichter und Dichterinnen, die aus dem nadelbestreiften Management stammten, bevor sie sich der Poesie verschrieben. Rainer Malkowski war vor seiner lyrischen Laufbahn in der Geschäftsführung einer großen Werbeagentur tätig, ansonsten fällt mir auf Anhieb niemand ein. Ach so, ja, der ehemalige amerikanische Präsident Jimmy Carter schreibt auch Gedichte, aber die sind poetische Peanuts, um im Bild des eigentlichen Brotberufs von Carter zu bleiben. Ulrich Beck hingegen arbeitet nach wie vor im Finanzmanagement eines großen europäischen Unternehmens, von daher sind seine […]

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