Religion und Lyrik – Folge 83: »Er kam und blieb«

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver   Ursula Sieg Er kam und blieb Er kam und blieb Völlig unerwartet Nistete er sich bei ihr ein Es gefiel ihm Chaos anzurichten Sie verunsichert zu sehen Geradlinig Verfolgte er sein Ziel Fürs Erste bei ihr zu bleiben Eines Tages Wenn sie stark genug ist Wird sie ihn vielleicht besiegen Den Zweifel an ihrem Glauben   © Ursula Sieg, geboren in Essen, lebt in Unna.   »Religion & Lyrik« im Archiv Den Kernbestand neuer zeitgenössischer Lyrik rund um den Glauben […]

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Melanie am Letzten – Folge 45: Brautschauproblematik

Es ist ein Wahnsinn, ein Irrsinn und nicht selten ein Blödsinn: So geht es zu im Tollhaus Welt. Der Mensch neigt zu seltsamen Verhaltensweisen, die schockieren, alarmieren oder amüsieren können. Was hilft zu guter Letzt? Die Poesie. Nicht ärgern, stänkern oder meckern, sondern dichten – meint die schwarzhumorige Poetin Melanie Arzenheimer und kommentiert die Deadlines des Lebens jeweils am Monatsende auf DAS GEDICHT blog.   Die Ekstase ist abgeflaut. Die Menschheit wendet sich wieder den Dingen zu, die sie am liebsten macht: sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Aber für kurze Zeit, da beherrschte das royale Paar aus Großbritannien – Sie wissen schon, Meghan […]

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Religion und Lyrik – Folge 82: »Stade reloaded«

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver   Maren Schönfeld Stade reloaded I. Stade, Niederelbe, auf halber Strecke zwischen Hamburg und Cuxhaven, da wurde ich groß, in der Tasche die Faust mit dem Schweizer Taschenmesser, original mit weißem Kreuz: großväterliches Geschenk zum Schneisenschlagen durch Stadtwiesendschungel, in denen wir lauerten unentdeckt im Läuten der Kirchturmglocken: einmal zur Viertelstunde, zweimal zur halben, dreimal zur Dreiviertelstunde, viermal zur Stunde um Stunde unser Kriegsgeheul in den Gräben hinter dem „Goldenen Löwen“, da gab’s noch Tanz: Kökschengriepen, aber nicht für Kinder. Heute die […]

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Letzte Erinnerung: Einreichungen zur neuen Netz-Anthologie »Das flüchtige Schöne einfangen« bis 31. Mai

Sandra Blume. Foto: Yvonne Bartsch

Für eine neue Netz-Anthologie macht sich das Online-Forum der Zeitschrift DAS GEDICHT, www.dasgedichtblog.de, auf die Suche nach dem Schönen. Über Jahrhunderte war die Kunst auch eine Instanz der Ästhethik. Seit längerem aber herrscht die Scheu vor einer Makellosigkeit der Oberfläche im modernen Kunstbetrieb. Welcher Künstler im 21. Jahrhundert möchte schon dem Verdacht ausgesetzt sein, seine Werke seien hübsch! Aufrütteln sollen sie, zum Nachdenken animieren, erschrecken oder verstören, den im Alltagswohlstand rundum versorgten Menschen, der mit Tod, Krieg und Gosse meist nur noch mittelbar in Berührung kommt. Schönheit wird heute oft reduziert auf den schönen Schein, auf das Streben nach der […]

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Humor in der Lyrik – Folge 43: Fred Denger (1920 – 1983): »Mich gibt’s in Wahrheit nicht. Ich bin die Rebellion!«

Humor in der Lyrik

Die Behauptung ›Lyriker haben keinen Humor‹ gehört zu den unausrottbaren Missverständnissen. Doch gerade in dieser literarischen Gattung blüht Humor in allen Facetten. Alfons Schweiggert stellt an jedem 25. des Monats lyrischen Humor und humorvolle Lyriker in seiner Rubrik »Humor in der Lyrik« vor. Als Kolumnist von DAS GEDICHT blog will er damit Anregungen geben, Humor in der Lyrik zu entdecken und humorvolle Vertreter dieser Gattung (wieder) zu lesen.   Muss man den kennen? Ja, dieser Dichter verdient es durchaus, beachtet zu werden, obwohl er heute schon fast vergessen ist. »12. Juni 1920. Pünktlich um zwölf Uhr komme ich in Darmstadt […]

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