Fremdgehen, jung bleiben – Folge 26: Sigune Schnabel

Poesie ist nicht nur Wort. Poesie ist Leben, das sich ständig erneuern muss. Doch was heute noch neu und fremdartig erscheint, gehört morgen schon zum Altbewährten. Junge Lyrik beschreibt den Raum dazwischen. Deshalb wagt Stefanie Lux in Nachfolge von Leander Beil an jedem 8. des Monats in der Kolumne »Fremdgehen, jung bleiben« einen freien Blick auf das kulturell und sprachlich Andere, das vermeintlich Fremde in der noch jungen Textwelt.   Schon wieder Zeit. Zeit sich mit einem Gedicht zu beschäftigen, Zeit über Zeit zu sprechen. Schon wieder Zeit? Zeit wurde schon in Folge 24 über Thomas Rackwitzs Gedicht »dass du […]

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Religion und Lyrik – Folge 76: »Einer unter euch«

Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A. Oliver   Natascha Huber Einer unter euch Orgelschwere Stille: Das Publikum orientiert sich am eigenen Schweigen. Vor dem Kreuz verneigt, sprichst du den ersten Satz, die Bibel aufgeschlagen am Tisch nebenan. Brich das Wort und reiche mir ein kleines Stück Kindheit. Das Knarzen der Kirchenbänke freitags und sonntags, die schwarzen Zahlen den Betenden voraus: Sing durch das Stillleben in- einander verschränkter Hände. Wem reichst du deinen Frieden zuerst? Zurück in der Zeit, in der man sich scheinbar nur noch wenig an den […]

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