Melanie am Letzten – Folge 48: Pfadpfinder

Es ist ein Wahnsinn, ein Irrsinn und nicht selten ein Blödsinn: So geht es zu im Tollhaus Welt. Der Mensch neigt zu seltsamen Verhaltensweisen, die schockieren, alarmieren oder amüsieren können. Was hilft zu guter Letzt? Die Poesie. Nicht ärgern, stänkern oder meckern, sondern dichten – meint die schwarzhumorige Poetin Melanie Arzenheimer und kommentiert die Deadlines des Lebens jeweils am Monatsende auf DAS GEDICHT blog.   Verrückt. Es gibt ein Leben ohne Smartphone! Und es gibt Beweise, dass man dieses Leben sogar überlebt. Regelmäßig sollen es vor allem im Sommer ganze Gruppe von Kindern schaffen, ohne die Vorschriften aus den dämlichen kleinen Kasten ihren Alltag […]

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Lyrik-Revue – Folge 4: Politik und Poesie

Auszeichnungen, Institutionen, Konferenzen, Lesungen, Poesie im Feuilleton und Lyrik-Neuerscheinungen: Nicola Bardola kommentiert und präsentiert am 20. eines Monats Bemerkenswertes aus der Welt der Verse.   Die politische Wirkung von Lyrik lässt sich schwer messen, aber wie sehr sie gesellschaftliche Stimmungen aufnehmen und verstärken kann, zeigte sich anlässlich der Großdemonstration #ausgehetzt in München am 22. Juli 2018. Vor Tausenden von Menschen (die Veranstalter schätzen 40.000 Zuhörer) las der in Kochel geborene Autor Friedrich Ani sein Gedicht »Taggedanken«, das an seine Eltern erinnert und Bezug nimmt auf die nicht nur sprachlich verrohende Debatte im Umgang mit Geflüchteten. Die Partei »Christlich Soziale Union« […]

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Gedichte mit Tradition, Folge 146: »Belschazzars Mal«

Gedichte mit Tradition

»Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie«: eine fortlaufende Online-Anthologie, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer   Hans-Werner Kube Belschazzars Mal und jeder sieht es das Feuermal gezählt gewogen und zu leicht befunden die Versuche zu retten was zu retten ist und keiner versteht es   © Hans-Werner Kube, Witten       »Gedichte mit Tradition« im Archiv Zu dieser Reihe: »Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie« ist eine Online-Sammlung zeitgenössischer Poeme, die zentral auf ein bedeutendes Werk referieren, ob nun ernsthaft oder humoristisch, sich verbeugend oder kritisch. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge […]

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Deutsch-tschechischer Poesiedialog, Folge 14: »Je krásně« / »Es ist herrliches Wetter« von Jakub Zahradník

Klára Hůrková stellt an jedem 17. des Monats interessante lyrische Funde aus ihren beiden Heimatländern Tschechien und Deutschland vor. Sie übersetzt ausgewählte Texte in die jeweils andere Sprache in der Absicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede sowie aktuelle Themen und Tendenzen in der Gegenwartslyrik beider Länder herauszustellen. Damit verfolgt sie Spuren einer langen und reichen Kulturtradition, welche durch die fatalen Ereignisse des 20. Jahrhunderts unterbrochen wurde.   Statt Sommerpause … ein kurzes Gedicht des tschechischen Musikers und Lyrikers Jakub Zahradník, das nicht nur das heiße Sommerwetter, sondern auch das ewige Dichterlos oder -dilemma thematisiert. Der Text ist übrigens – wie die meisten […]

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Neugelesen – Folge 8: Karol Kröpcke: »Bürgerliche Gedichte«

Literatur ist vergänglich, trotz ihrer Materialität. Denn allmählich entschwinden Bücher in Archivbibliotheken und verlassen unseren Erfahrungshorizont. David Westphal möchte in Nachfolge an die Kolumne »Wiedergelesen« dagegen anschreiben. Er stellt an jedem 15. des Monats Vergessenes und Neugelesenes in seiner Rubrik »Neugelesen« vor (in memoriam Erich Jooß, † 2017).   Ganz schön heiß hier. In diesem Sommerloch. Macht der Punkt etwas Unanständiges mit diesen beiden Teilsätzen? Wer wird nun schon an etwas Schmutziges denken? Der Anton G. Leitner Verlag muss jedenfalls keine Angst davor haben, dass meine kleine (Nicht-?) Schweinerei dem Unzüchtigkeitsparagraphen 184 des StGB zum Opfer fallen könnte. Ganz im […]

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