Eingestreute Kritik: »Lyrik mit Gänsefüßchen« von Volker Maaßen

rezensiert von Sabine Zaplin Die Gänsefüßchen kommen schwarmweise daher in Volker Maaßens neuem Gedichtband, mal als Paar-, mal als Kreuzreim, mal auf dem Wege zum „Zugvögeln“, dann wieder „schwanengleich“ – aber nie ohne das zum Gänsefüßchen gehörende Augenzwinkern. Der Hamburger Autor hat seine ersten literarischen Gehversuche im Umfeld der Neuen Frankfurter Schule gemacht. Im Vorwort nennt er – neben anderen – Robert Gernhardt seinen poetischen Ziehvater. Doch längst hat der 1943 in Breslau geborene Mediziner seinen eigenen lyrischen Ton gefunden und immer weiter entwickelt. So liest sich „Lyrik mit Gänsefüßchen“ wie eine kleine Werkschau auf die zahlreichen Kapitel seiner Dichterbiographie. […]

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