Lockdown-Lyrik 53: »März. Und alles, was danach kam« von Hellmuth Opitz

»Lockdown-Lyrik! Quarantäne querdenken – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. Es darf uns die Sprache nicht verschlagen! In loser Folge erscheinen neue Episoden der von Alex Dreppec, Jan-Eike Hornauer und Fritz Deppert herausgegebenen Anthologie.   Hellmuth Opitz März. Und alles, was danach kam Es war die Zeit, als die Termine aus den Kalendern verschwanden, als wären sie mit Tinte geschrieben, die wie von Zauberhand auf einmal unsichtbar wird. Es war die Zeit, als wir nichts vorhatten, als überall Pläne herumlagen, zerknülltes Futur, als wir […]

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Lockdown-Lyrik 52: »#Corona« von Nicola Quaß

»Lockdown-Lyrik! Quarantäne querdenken – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. Es darf uns die Sprache nicht verschlagen! In loser Folge erscheinen neue Episoden der von Alex Dreppec, Jan-Eike Hornauer und Fritz Deppert herausgegebenen Anthologie.   Nicola Quaß #Corona Wir trugen keine Pflaster auf den Mündern, nur Zeichen von Furcht. Der Morgen als gepuderter Reif. Kein Aufbegehren gegen die Kälte der Kleider. Kein Passierschein Richtung Tag. Mein Kopf. Ein Fieberschub. Ohne Entsprechung. Die Frage nach dem Überleben der Wünsche. Als wäre dies ein Verhör. Ich […]

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Lockdown-Lyrik 51: »Ausflug« von Barbara Zeizinger

»Lockdown-Lyrik! Quarantäne querdenken – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. Es darf uns die Sprache nicht verschlagen! In loser Folge erscheinen neue Episoden der von Alex Dreppec, Jan-Eike Hornauer und Fritz Deppert herausgegebenen Anthologie.   Barbara Zeizinger Ausflug Heute habe ich mir die Haare geschnitten, Augenbrauen gezupft, Nägel lackiert, zum Schluss noch etwas Parfüm. Was soll ich anziehen an so einem Tag? Passend zum Himmel das blaue Kleid, und gelb wie Forsythien der Schal. Vom Eise befreit, es drängt mich hinaus, ins Helle, ins […]

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Lockdown-Lyrik 50: »am ende der tageshaft sind keine« von Frank Schmitter

»Lockdown-Lyrik! Quarantäne querdenken – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. Es darf uns die Sprache nicht verschlagen! In loser Folge erscheinen neue Episoden der von Alex Dreppec, Jan-Eike Hornauer und Fritz Deppert herausgegebenen Anthologie.   Frank Schmitter Am ende der tageshaft sind keine tassen mehr vorhanden der küchenschrank rätselt über seine leere der spülmaschine droht die überladung der virus zersetzt die routinen des alltags infiziert die vertrauten gewohnheiten die gewohnten flußläufe unserer bewegungen in der wohnung hinter vergitterten fenstern nimm es wie einen endlosen […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 56: »TALKING ABOUT BANGLA POETRY – ›AMINUR RAHMAN, পৃথিবী সেরা সমকালীন কবিদের কবিতা‹ / IN DIE SPRACHE TAGORES ÜBERTRAGENE WELTPOESIE – PLUS ADDENDUM: A NEW POEM OF BIPLAB MAJEE«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.     Allerorts steht die Zeit momentan still. Fast still. Oder schwebt – im halbleeren Raum. Ein flüchtiger Augenblick, um sich zu entsinnen, was war & gewesen ist. Vorerst. Zuletzt. Noch vor einigen Tagen, wenigen Wochen, knappen Monaten…   Vor dem »February«-Buchmessen-Monat der »Amar Ekushe Grantha Melā« in Bangladesch, zu dem die überwiegende Mehrzahl der Neuerscheinungen auf den dortigen Buchmarkt […]

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