Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 8: »›JEDES BUCH IST DER VERS EINES EINZIGEN GEDICHTS‹ (EDUARDO CHIRINOS) – ¡HASTA SIEMPRE, POETA!«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Gestern: vor gerade einmal 56 Jahren, am 4. April 1960, wurde Eduardo Chirinos in Lima geboren. Sein diesjähriger Geburtstag: vakant, verwaist… Am 17. Februar 2016 starb er an einem zwei Jahre zuvor diagnostizierten Krebsleiden des Magengewebes in Missoula, Montana (USA). Eduardo Chirinos bleibt einer der herausragenden innovativen Dichter seines Landes Peru und Lateinamerikas. In einem frühen Gedicht von Eduardo […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 7: »O PRAZER TALISMÂNICO DA PALAVRA POÉTICA: HAROLDO DE CAMPOS«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Haroldo de Campos COMO ELA É acupunturas com raios cósmicos realismo: a poesia como ela é inscrições rupestres na ponta da língua poesia à beira-fôlego: no último fole do pulmão como ela é (a poesia) fogo (é) fogo (a poesia) fogo   WIE SIE IST akupunkturen mit kosmischen strahlen wirklichkeit: die poesie wie sie ist felseninschriften auf der zungenspitze […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 6: »ADDENDA ZU AK‘ABAL (FOLGE 5). POEMA Y HOMENAJE POETOLÓGICO«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Tobias Burghardt KIESEL für Mayulí und Kaqulja Ak’abal Auf einmal jenen dunklen Satz erinnern. • Manchmal die mürbe Stimme des Echos hören. • Irgendwann einmal wieder auf dem Faden des Vergessens tanzen. • Von Mal zu Mal einen weiteren Kiesel auf die Stille legen. • Diesmal mit einem Sprung ins Wasser eintauchen. • Abermals die Mühsal für Brosamen zerstreuen. […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 5: »SÄTZE AM NECKAR: DER GUATEMALTEKISCHE MAYA-DICHER HUMBERTO AK‘ABAL«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Unsere Koordinaten lauten: Bogotá, Medellín, Tokyo, Stuttgart, Malmö, Bremen, Oldenburg, Dresden, Stuttgart, Rotterdam, Zürich. Dazu gehören einige Cafés, Festivals, Telefonate, Gespräche, Blätter, Spaziergänge, Fahrten, Schreibereien, Übertragungen, Wörter, Pläne, Abschiede, Büchersendungen, Stifte, Freuden, Gläser Honigwein, Holztreppen, Chilischoten, Lachsalven, Papiere, Weisheiten, Wartezeiten, Maiskolben, Witze, Distanzen, Fotos, Blicke, Begrüßungen.   Dein ursprünglicher Name ist doch eigentlich Kaqulja Ak’abal und bedeutet in der […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 4: »SÄTZE AM STRASSENRAND: AVES DE PASO – ZUGVÖGEL (JOSÉ EMILIO PACHECO)«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Vorgestern kam er in den Lärm, die Stadt, das Gedränge. Unverhofft treffen wir ihn heute. Er sitzt am Boden, trägt Hut und Hornbrille, einen weißen Schnäuzer mit gepflegtem Stoppelbart, einen Pullover aus dunkelbrauner Schafswolle, eine olivgrüne Filzhose und gefütterte Trappermokassins aus nur einem Lederstück. Er ist kein Steinzeitmensch, hat keine Blindenbinde, keinen Stock am Arm, verkauft auch keine Streichhölzer, […]

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