Von Zeitfressern und vergessenen Wörtern

Franziska Röchter stellt die Lyrikbände »Denn das Herz ist eine Vogelfeder« und »Am Ende der sichtbaren Welt« von Erich Jooß vor Erich Jooß (*1946) Lyriker aus Miesbach [dropdown_box expand_text=“Informationen“ show_more=“Mehr“ show_less=“Weniger“ start=“hide“]Erich Jooß studierte Germanistik, Geschichte und Politische Wissen-schaften in München. Er veröffentlichte vor allem zahlreiche Kinderbücher sowie Legendensamm-lungen und literarische Anthologien. Außerdem verfasste er zahlreiche Fachaufsätze zu Frage-stellungen der Volkslite-ratur, zur (religiösen) Kinderliteratur, zur Leseförderung und Medienpädagogik. Bis 2011 war Jooß Geschäftsführender Direktor des katholi-schen Medienverbandes Sankt Michaelsbund. Außerdem war er viele Jahre Vorsitzender des Medienrates in Bayern und Beauftragter der bayerischen Bischöfe für neue Medien. Erich Jooß wurde […]

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GIPFELRUF
Folge 36: Hardy Scharf

Hardy Scharf (*1939) Lyriker aus München [dropdown_box expand_text=“Informationen“ show_more=“Mehr“ show_less=“Weniger“ start=“hide“]Hardy Scharf wurde in Petersweiler geboren und wuchs zwischen Simssee und Chiemsee in Endorf auf. Er studierte Germanistik, Theologie und Zeitungswissenschaft in Bonn, Dublin und München. Nach dem Staatexamen arbeitete er im höheren Schuldienst, zuletzt als Studiendirektor und Zentraler Fachberater für Dramatisches Gestalten. Scharf war langjähriges Mitglied der Schwabinger Kleinkunstbühne KEKK und ist Mitglied der Münchner Turmschreiber. Seine Gedichte erschienen unter anderem in der »Neuen Züricher Zeitung«, dem »Rheinischen Merkur«, der »Süddeutschen Zeitung« und im Bayerischen Rundfunk. Im »Stern« wurden einige seiner Gedichte als »Gedicht der Woche« publiziert. Hardy Scharf […]

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Jan Wagner: ACHTZEHN PASTETEN. Gedichte.

Berlin Verlag (www.berlinverlage.de), Berlin 2007. 88 Seiten, geb., € 16,- Gabriele Trinckler – Leider gibt es heute nur wenige Autoren, die sich kollegial um die Verbreitung zeitgenössischer Lyrik verdient machen. Der Wahlberliner Jan Wagner (Jahrgang 1971) ist einer von ihnen. Zusammen mit Björn Kuhligk edierte er u. a. die beiden Anthologien »Lyrik von jetzt«, Bd. 1 und 2. Damit schuf er ein viel beachtetes Forum für die junge deutschsprachige Poesie. Jetzt ist im Berlin Verlag sein dritter eigener Gedichtband ACHTZEHN PASTETEN erschienen. In fünf Kapiteln beweist Jan Wagner, dass er nicht nur zu den engagiertesten Lyrikern seiner Generation zählt, sondern […]

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Lydia Daher: Kein Tamtam für diesen Tag.

Verlag Voland & Quist (www.voland-quist.de), Dresden und Leipzig 2008. Buch (93 Seiten) mit Audio-CD, € 12,80 Gabriele Trinckler – Wer daheim im 4. Stock mithilfe von Computer und Akustikgitarre eine Musik-CD aufnimmt und produziert, muss mutig sein. Wer große Feuilletons oder Fachmagazine dann auch noch dazu bringt, das Ergebnis einhellig zu bejubeln, dem ist alles zuzutrauen. Genau das gelang der Augsburgerin Lydia Daher (Jahrgang 1980) mit ihrem Album »lydia daher« (trikont, 2007). Ihre Songs leben von bissigen und intelligenten »lyrics«; nicht ohne Grund gilt sie derzeit als eine der erfolgreichsten Performance-Poetinnen Deutschlands. Im Frühjahr 2008 legte sie ihren neuen Lyrikband […]

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Wolf Wondratschek: LIED VON DER LIEBE.

dtv – Deutscher Taschenbuch Verlag (www.dtv.de), München 2008. 121 Seiten, € 8,90 Anton G. Leitner – Als Lyriker hat Wolf Wondratschek eine Traumkarriere hingelegt. Mitte der 70er-Jahre begann er, im Selbstverlag eine Serie von einfach aufgemachten Gedichtbänden zu publizieren. Sie trugen Titel wie »Das leise Lachen am Ohr eines andern« und umkreisten überwiegend ›Love, Sex and Crime‹ in allen Spielarten. Wondratschek hatte damals in einem genialen Coup den links-alternativen Frankfurter Versand Zweitausendeins gewinnen können, seine Gedichtbände exklusiv zu vertreiben; sie verkauften sich dort wie warme Semmeln. Der eingangs zitierte Titel erschien 1976 und war 1981 bereits in der 18. Auflage. […]

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