Der deutsch-arabische Lyrik-Salon 2017

Lyrik & Musik

Der von dem deutschsprachigen, aus Syrien stammenden Dichter und bildenden Künstler Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon schafft die Möglichkeit für Begegnungen auf literarischer Ebene und baut eine Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt.

Die »Weltsprache der Poesie« ist ein Medium, das gewiss mehr als jedes andere Medium dazu geeignet ist, in einen lebendigen Dialog einzutreten und Verständigung zu ermöglichen. Indem die Lyrik nicht im Vorgegebenen verharrt, sondern »das Andere« der Sprache sucht, begibt sie sich auf diesen Weg der Verständigung.

In einer begleitenden, zweisprachige Anthologie (Deutsch/Arabisch) unter dem Titel »Wort für Wort« (ISBN 9783744883573) begegnen sich 19 poetische Stimmen aus verschiedenen Kulturen.

Der deutsch-arabische Lyrik-Salon

Die Termine der Veranstaltungen des deutsch-arabischen Lyrik-Salons:

Aachen
Donnerstag, 09.11.2017

Haus Löwenstein (Am Markt 41, Aachen)
Einlass 19:00 Uhr / Beginn 19:30 Uhr

Es lesen:
Fouad EL-Auwad, Jürgen Nendza, Christoph Leisten, Nouri Aljarrah, Anton G Leitner, Marwan Ali, Roland Merk, Stan Lafleur, Khaleda Khalil, Patrick Beck, Gerrit Wustmann u. a.
Musik: Hans-Jürgen Gerung (Oud / arabische Laute) und Razgar Karim (Saz / kurdische Laute)

München
Samstag, 11.11.2017

Lyrik Kabinett (Amalienstr. 83 a, München)
Einlass 18:30 Uhr / Beginn 19:00 Uhr

Es lesen:
Fouad EL-Auwad, Christoph Leisten, Nouri Aljarrah, Andrea Heuser, Axel Sanjosé, Roland Merk, Khaleda Khalil, Anton G Leitner, Ludwig Steinherr, Michael Augustin, Frank Schablewski u. a.
Musik: Hans-Jürgen Gerung (Oud / arabische Laute) und Razgar Karim (Saz / kurdische Laute)

Ein Kommentar

  • Prof. Abdo Abboud

    Mit großem Interesse verfolge ich die Aktivitäten des aus Syrien stammenden Dichters Fouad El-Auwad und seines „Deutsch-arabischen Lyrik-Salons“. Für besonders sinnvoll halte ich die Zusammenarbeit zwischen diesem „Lyrik-Salon“ und der elektronischen Zeitschrift DAS GEDICHT. Diese Kooperatin stellt m.E. ein gelungenes Beispiel für deutsch-arabische Literaturkontakte dar. Sie ließe sich m.E. erweitern, wobei man davon ausgeht, dass infolge der jüngsten Fluchtwelle zahlreiche syrische Lyriker nach Deutschland kamen, unter denen sich auch sehr bekannte Namen wie Aladdin Abdul-Maula befinden. Deutschland entwickelte sich inzwischen zu einem bedeutenden Standort syrischer Exil-Lyrik (und Exil-Literatur überhapt). Ich halte es für erstrebenswert, mit dieser neuen syrischen Lyrik-Szene zu kooperieren und sie in die Lage zu versetzen, mit den deutschen Lyrik in Kontakt zu treten.

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