Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 60: »30. INTERNATIONALES POESIEFESTIVAL 2020 IN MEDELLÍN (KOLUMBIEN) – ›LA LUZ, BRÓDER, LA LUZ‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   »Ein Haus wird der Turm von Babel immer sein« Sigfredo Ariel (1962-2020)     Am 1. August 2020 startete das »30o Festival Internacional de Poesía en Medellín«  mit einer vierstündigen Eröffnungsfeier. Es lasen Paul Muldoon (Irland), Charles Simic (Serbien/USA), TJ Dema (Botswana), Ayo Ayoola-Amale (Nigeria), Claudio Willer (Brasilien), Rómulo Bustos (Kolumbien), Adam Zagajewski (Polen), Ramiz Rovshan (Aserbaidschan),  Jidi Majia […]

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Neugelesen – Folge 25: Wisława Szymborska »Glückliche Liebe und andere Gedichte«

Literatur ist vergänglich, trotz ihrer Materialität. Denn allmählich entschwinden Bücher in Archivbibliotheken und verlassen unseren Erfahrungshorizont. David Westphal möchte in Nachfolge an die Kolumne »Wiedergelesen« dagegen anschreiben. Er stellt an jedem 15. des Monats Vergessenes und Neugelesenes in seiner Rubrik »Neugelesen« vor (in memoriam Erich Jooß, † 2017).   Wisława Szymborska ist ein merkwürdiger Fall der europäischen Literatur. Sie schreibt mit einem präzisen, aber stets verständlichen Vokabular. Sie schreibt aus einem Staunen heraus, dass ihrer Dichtung Zauber verleiht. Sie gilt als eine der wichtigsten polnischen Dichterinnen schlechthin, was sie sogar zur Nobelpreisträgerin machte. Und doch kam es anders, als zu […]

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