Lyrik-Revue – Folge 5: Buk und Beck

Auszeichnungen, Institutionen, Konferenzen, Lesungen, Poesie im Feuilleton und Lyrik-Neuerscheinungen: Nicola Bardola kommentiert und präsentiert am 20. eines Monats Bemerkenswertes aus der Welt der Verse.   Charles Bukowski steht als Unikum in der Lyriklandschaft da. Er wurde 1920 geboren, war ein Vielleser, kannte die wichtigen Werke der Poeten vor ihm, setzte sich mit verschiedenen Ausdrucksweisen auseinander, fand aber schon sehr früh seinen eigenen Ton. Als Sprachkünstler war er ein Einzelgänger. Als er 1994 starb, hatte er unbeschadet die Gedichte der Beatniks und der Hippies überlebt. Das hängt mit seiner Schreibe zusammen, die eng mit seinem Leben verbunden war: Von Frauen über […]

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Alles auf Anton

von Friedrich Ani Es begann mit der »Initiative ungeborener Autoren«. Jedenfalls scheint mir die Zeitspanne, seit ich Anton Leitner – damals noch ohne G-Punkt – kenne, ins Paläozoikum meines Schreiberlebems zurückzureichen. Nach den Ungeborenen kam die Initiative krabbelnder Autoren. Die stießen schon erste Laute aus, und die beflissenen unter ihnen kritzelten erste kryptische Verse auf Zeitungen und Tischtücher. Bald folgte die Initiative gradesitzender Autoren, die von der Tafel Buchstaben abschrieben, dann Wörter und wenige Jahre später ganze Sätze aus Büchern anderer Autoren. Das war die Geburtsstunde der Initiative pubertierender Autoren, insofern ein Einschnitt, als nun bei den Jungs die Mädchen […]

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