Lockdown-Lyrik 59: »Karwoche« von Fritz Deppert

»Lockdown-Lyrik! Quarantäne querdenken – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. Es darf uns die Sprache nicht verschlagen! In loser Folge erscheinen neue Episoden der von Alex Dreppec, Jan-Eike Hornauer und Fritz Deppert herausgegebenen Anthologie.   Fritz Deppert Karwoche Kreuze sind errichtet, Marterwerkzeuge zurechtgelegt, Gruben für Leichen ausgehoben. Hinter vorgehaltener Hand reden manche Unternehmer von unwertem Leben: Greise rechnen sich nicht im Vergleich mit der Gefährdung der Renditen. Wichtiger ist es, dass Preise für Schutzmasken steigen, weltweit, ebenso für Särge und Nägel. Karwoche. Ein Tag […]

Weiterlesen

Lockdown-Lyrik 20: »In Quarantäne« von Fritz Deppert

»Lockdown-Lyrik! Quarantäne querdenken – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. Es darf uns die Sprache nicht verschlagen! In loser Folge erscheinen neue Episoden der von Alex Dreppec, Jan-Eike Hornauer und Fritz Deppert herausgegebenen Anthologie.   Fritz Deppert In Quarantäne Am Fenster stehend, die Straße entlangsehend, die seilhüpfenden Kinder sind verschwunden, nur eine herumstolzierende Krähe blinzelt mir spöttisch zu. Die Bäume stehen noch und wiegen sich im Wind. Nicht sehen kann ich den Park, in dem jetzt die Magnolien blühen. Ob es ihn noch gibt, […]

Weiterlesen

Lockdown-Lyrik 3: »Nachtasyl« von Fritz Deppert

»Lockdown-Lyrik! Quarantäne querdenken – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. Es darf uns die Sprache nicht verschlagen! In loser Folge erscheinen neue Episoden der von Alex Dreppec, Jan-Eike Hornauer und Fritz Deppert herausgegebenen Anthologie.   Fritz Deppert Nachtasyl Türen will ich schließen, Fenster verriegeln. Gegen beide klopfen vergeblich Freund und Feind und der Wind, ich werde sie ebenso wenig einlassen wie die Erinnerungen an Heilschreie, Brandnächte und die Demütigungen des hungernden Kindes. Nur den Mond lasse ich einsteigen, wenn es keiner sieht, in der […]

Weiterlesen

Neu erschienen: Der Himmel von morgen. Gedichte über Gott und die Welt

Woher kommen wir, wohin gehen wir? Jeder Mensch stellt sich im Laufe des Lebens die existenzielle Frage nach seinem Glauben oder Nichtglauben an Gott. Und so hat diese Sinnsuche in allen Jahrhunderten die Dichtung immer wieder neu inspiriert. Anton G. Leitner hat nun 100 neue Gedichte von über 90 zeitgenössischen Lyrikerinnen und Lyrikern zusammengetragen. Herausgekommen ist eine einzigartige Sammlung aktueller Sprachkunstwerke im Wechselspiel mit dem Allmächtigen. Mit Gedichten von Michael Augustin, Sujata Bhatt, Josef Brustmann, Bumillo, Manfred Chobot, Fritz Deppert, Alex Dreppec, Tanja Dückers, Dorothea Grünzweig, Uwe Kolbe, Anatoly Kudryavitsky, Günter Kunert, Fitzgerald Kusz, Augusta Laar, José F. A. Oliver, […]

Weiterlesen

Gedichte für Kinder – Folge 40: JUNI-Auswahl – Fußball-Spezial

Gedichte für Kinder

Uwe-Michael Gutzschhahn präsentiert jeweils am 10. eines Monats auf DAS GEDICHT blog faszinierende Kindergedicht-Autoren mit ihren vielfältigen Spielarten der Kinderpoesie. Denn das Kindergedicht soll lebendig bleiben – damit aus jungen Gedichtlesern neugierige Erwachsene werden, die sich an die Klänge und Bilder der Poesie erinnern, statt an die Last der didaktischen Lyrikinterpretation.   Es ist Fußball-WM – zwei Monate Fußball, den Juni und Juli. Keine Zeit für Gedichte, sagen die Kinder zu ihren Eltern und die Eltern nicken. Keine Zeit. Der Fernseher läuft schon. Aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel und ein Spiel dauert immer nur 90 Minuten. Und […]

Weiterlesen
1 2 3