Melanie am Letzten – Folge 72: Auf den Hund gekommen

Es ist ein Wahnsinn, ein Irrsinn und nicht selten ein Blödsinn: So geht es zu im Tollhaus Welt. Der Mensch neigt zu seltsamen Verhaltensweisen, die schockieren, alarmieren oder amüsieren können. Was hilft zu guter Letzt? Die Poesie. Nicht ärgern, stänkern oder meckern, sondern dichten – meint die schwarzhumorige Poetin Melanie Arzenheimer und kommentiert die Deadlines des Lebens jeweils am Monatsende auf DAS GEDICHT blog.   So, so. Wer einen Hund hat, soll mit diesem jetzt auch regelmäßig spazieren gehen müssen. Der Hund wird das verkraften, bei manch einem Herr/Frauchen dürfte das schon an Leistungssport grenzen, wenn man/frau sich regelmäßig von der Couch erheben muss. […]

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Eingestreute Gedichte: an einen hund

  Thomas Hald an einen hund für Anton in gedenken an seine Nelly wie oft waren es die tage der freude: du – im verbund mit ihm, sein treuer hund – hieltst zu ihm ohne frage, hast ihn verwundert, erheitert, ins reich der düfte eingeführt und seinen horizont erweitert, so viel verstecktes aufgespürt, hast ihn – an deiner leine – die wege entlanggezogen, ja, du machtest ihm beine! und bist vor ihm ergraut … du hast ihn nie belogen, ihm immer blind vertraut.   © Thomas Hald, München  

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Trauer im Verlag: Hündin Nelly ist tot

Meine Mittelschnauzerin Nelly vom Kettenbach lebt nicht mehr. Anfang dieser Woche ist sie im hohen Alter von fast 16 Jahren gestorben. Sie war der beste Hund, den ich je hatte. Wir sehen uns im Schnauzerhimmel, Nelly!                   Nelly vom Kettenbach: 21.9.2003 bis 02.09.2019   Anton G. Leitner Mittelschnauzerin Nelly, Salz und Pfeffer Streuen die Streunenden Fährten Am Boden Aufgeblätterte Bücher, Radar Nase kreist Immer um Nasen Längen voraus Zieht Kreuz und Quer an der Leine der Arm Wird länger Und lange Hält es Maul Wurf Trüffel Nicht mehr Im Bau Verkrümmt sich […]

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