Deutsch-tschechischer Poesiedialog, Folge 24: BRÜNN – STADT DER POESIE

Klára Hůrková stellt an jedem 17. des Monats interessante lyrische Funde aus ihren beiden Heimatländern Tschechien und Deutschland vor. Sie übersetzt ausgewählte Texte in die jeweils andere Sprache in der Absicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede sowie aktuelle Themen und Tendenzen in der Gegenwartslyrik beider Länder herauszustellen. Damit verfolgt sie Spuren einer langen und reichen Kulturtradition, welche durch die fatalen Ereignisse des 20. Jahrhunderts unterbrochen wurde.   BRÜNN – STADT DER POESIE Brno (Brünn), die zweitgrößte Stadt in der Tschechischen Republik und das historische Zentrum von Mähren, ist die Wirkungsstätte einer Reihe faszinierender Lyriker der tschechischen Moderne, unter anderem des wohl bekanntesten […]

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LYRIK-REVUE FOLGE 11: PROPULSION UND WORTPFLUG, SATZSUCHE UND SATZMÜNDUNG

Auszeichnungen, Institutionen, Konferenzen, Lesungen, Poesie im Feuilleton und Lyrik-Neuerscheinungen: Nicola Bardola kommentiert und präsentiert am 20. eines Monats Bemerkenswertes aus der Welt der Verse.   Lyrik mit Sprachsprüngen vom Tschechischen ins Englische, mit Splittern aus anderen Idiomen und von Anfang bis Ende geschrieben wie – und manchmal wirklich – auf Klopapierrollen: Ivan Blatnýs Texte zeichnen sich durch enorme Dringlichkeit und vollkommene Unabhängigkeit aus. Er schrieb geistesgegenwärtig, assoziativ und impulsiv als Antwort auf die ihn umgebende Wirklichkeit. „There are more hiding-places in an English park / gefällte Bäume liegen dort herum / wie Masten von gekenterten Schiffen // Sie wachsen zu […]

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