Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 41: »JETZIGE SEPHARDISCHE POESIE – DIE WUNDERBAREN BÜCHER VON MYRIAM MOSCONA ›TELA DE SEVOYA‹ UND ›ANSINA‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Myriam Moscona veröffentlichte jüngst ihren allerersten und wahrscheinlich einzigen, weil kompositorisch vollends innovativ entworfenen poetischen Roman »Tela de sevoya« (Zwiebelschale), für den sie mit dem renommierten mexikanischen Literaturpreis »Premio Xavier Villaurrutia« 2012 ausgezeichnet wurde und der im Oktober 2017 unter dem Titel »Tela de sevoya (Onioncloth)« in englischer Fassung der amerikanischen Dichter und Übersetzer Jen Hofer und John Pluecker […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 37: »LÖTTCHEN: ›UN RONRONEO EN LA VENTANA‹ – ›EIN SCHNURREN AM FENSTER‹: ZWEITER BRIEF AN JUAN GELMAN«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   … y un miauuu cariñoso para Löttchen de parte de un tipo que ama a los gatos, Juan Queridísimo Juan, Löttchen hat die Hundstage nicht überlebt. Dieser Sommer war sehr heiß wie die drückenden Sommer in Buenos Aires, nur mit weniger Luftfeuchtigkeit. An einem diesigen Montagmorgen im fortgeschrittenen schwäbischen Juli wollte und konnte Löttchen nicht mehr. Sie war schon […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 36: »JETZIGE SEPHARDISCHE POESIE – EIN VERSCHOLLENES GEDICHT VON CLARISSE NICOÏDSKI (1938–1996) ZU IHREM 80. GEBURTSTAG: ›REMEMBERING‹ – ›RECORDANDO‹ – ›ERINNERND‹«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt. Am 9. August 2018 ist der 80 Geburtstag der sephardischen Dichterin Clarisse Nicoïdski (1938–1996), die als französische Romanschriftstellerin und Essayistin weithin bekannt wurde. Sie verfasste allein ihre Gedichte auf Sephardisch als Kaddisch für ihre verstorbene Mutter und die verlorene Kindheitssprache. Denn jedesmalig, wenn sie ein Buch auf Französisch beendete, schrieb sie Verse und Lieder in »unserem Spanisch« (muestru spaniol), damit […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 28: »JUAN GELMAN: ›DIBAXU (DEBAJO) – DARUNTER‹. JETZIGE SEPHARDISCHE POESIE – HOMMAGE À JUAN«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse lasen wir aus dem Lyrikwerk von Juan Gelman – anlässlich seiner zweisprachigen Buchneuerscheinung »País del dolor – Leidland« (Ausgewählt, übertragen und mit einem Vorwort von Walter Eckel, Rimbaud Verlag, Aachen 2017), eine poetische »Hommage à Juan«, siehe auch »Im babylonischen Süden der Lyrik« Folge 3. Die »Hommage à Juan« fand in Kooperation mit dem […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 27: »UN SOLO MOVIMIENTO POÉTICO: ›LA ACADEMIA DE PIATOCK – DIE PIATOCK-AKADEMIE‹ (ALBERTO SZPUNBERG)«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Die Piatock-Akademie ist ein Traum, der redliche, ernsthafte Traum einer besseren als jener krisengeschüttelten, grimmig-zynischen und in jeder Hinsicht gebeutelten Welt: der Traum von einer gerechten Welt, in der gewisse humanistische Traditionen und Entwicklungen innerhalb der jüdischen Kultur nicht allein für jene, sondern für alle Menschen und Kulturen zurückgewonnen werden können. Dieser poetische Traum entsteht aus der Zukunft, wiewohl […]

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