LYRIK-REVUE FOLGE 15: Benzinwarme Parkhalle und wassergekühltes Drama

Auszeichnungen, Institutionen, Konferenzen, Lesungen, Poesie im Feuilleton und Lyrik-Neuerscheinungen: Nicola Bardola kommentiert und präsentiert am 20. eines Monats Bemerkenswertes aus der Welt der Verse.   Möglich, dass der Tag / als Schuldenberg über uns wächst, heißt es in Beat Brechbühls neuem Gedichtband „Flügel der Sehnsucht“. Er trifft das Gefühl, das sich in den Lesern manchmal breitmacht, wenn sie Pflichten verdrängen, wenn sie Vergnügungen nicht mehr genießen, wenn sie lesen, um den vielen Auf- und Abgaben zu entfliehen. Brechbühl, geboren 1939, ist ein Urgestein der Schweizer Lyrik, ein Fels des Wortes in der Kommerzflut der Verlage. Brechbühl ist gelernter Schriftsetzer, war […]

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LYRIK-REVUE FOLGE 14: Increschantüm und Tarschoula, Buatscha und Chalaverna – Romanische Poeme einer Uferblume und eines bildenden Künstlers

Auszeichnungen, Institutionen, Konferenzen, Lesungen, Poesie im Feuilleton und Lyrik-Neuerscheinungen: Nicola Bardola kommentiert und präsentiert am 20. eines Monats Bemerkenswertes aus der Welt der Verse.   Ich kenne keine Sprache, die sich so gut für Naturlyrik eignet wie Vallader. Allein der Klang des Namens der Sprache: Vallader. Val, das Tal, das Unterengadin im Osten der Schweiz. Vallader, Unterengadinisch also, die an Österreich grenzende Sprache, die nur in Samnaun, der abgelegenen und zollfreien Zone mit ihren berühmten Zwergen vom Tirolerischen verdrängt wurde. Landeck ist nicht fern, wo der Literaturwissenschaftler Raoul Schrott geboren wurde. (Raoul, auch der Bruder von Fidel, „Berater des Kriegers“.) […]

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