Augustins Fundsachen, Folge 6: Gedichte von Carl Zuckmayer

Wo auch immer der Weltreisende in Sachen Poesie“ sich gerade wieder herumtreiben mag: wenn Michael Augustin ein Buchantiquariat erspäht, dann kommt er daran nicht vorbei, ohne wenigstens in haikuhafter Kürze (aber viel lieber in balladenhafter Länge) die dort erhofften mit Lyrik gefüllten Regalmeter auf Überraschendes und Wohlfeiles zu inspizieren. Vom Glück des Findens handelt seine Kolumne, in der er seine liebsten lyrischen Trouvaillen aus Läden und Bücherschuppen, von Flohmarkttischen und Straßenrändern in loser Folge am 3. eines Monats vorstellt.   Der Baum (1926) Gedichte 1916 – 1948 (1948) Es gibt Gedichte, die kriege ich nicht wieder aus dem Kopf, wenn […]

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LYRIK-REVUE FOLGE 11: PROPULSION UND WORTPFLUG, SATZSUCHE UND SATZMÜNDUNG

Auszeichnungen, Institutionen, Konferenzen, Lesungen, Poesie im Feuilleton und Lyrik-Neuerscheinungen: Nicola Bardola kommentiert und präsentiert am 20. eines Monats Bemerkenswertes aus der Welt der Verse.   Lyrik mit Sprachsprüngen vom Tschechischen ins Englische, mit Splittern aus anderen Idiomen und von Anfang bis Ende geschrieben wie – und manchmal wirklich – auf Klopapierrollen: Ivan Blatnýs Texte zeichnen sich durch enorme Dringlichkeit und vollkommene Unabhängigkeit aus. Er schrieb geistesgegenwärtig, assoziativ und impulsiv als Antwort auf die ihn umgebende Wirklichkeit. „There are more hiding-places in an English park / gefällte Bäume liegen dort herum / wie Masten von gekenterten Schiffen // Sie wachsen zu […]

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