Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 57: »NEUE KOREANISCHE POESIE – 김양식 KIM YANG-SHIK / ›순간 순간이 –JEDER AUGENBLICK‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Genau pünktlich zur pandemischen Besinnung auf den jeweiligen Augenblick erschienen die bemerkenswerten Mikropoeme »순간 순간이 – Jeder Augenblick« der koreanischen Lyrikerin Kim Yang-Shik, die vor noch gar nicht langer Zeit mit dem renommierten Kulturpreis der ostasiatischen Metropole Seoul ausgezeichnet wurde. Ihre minimalistischen, buddhistisch inspirierten Kürzestgedichte wurden von der in Aachen lebenden koreanisch-deutschen Dichterin und Übersetzerin Sophia Tjonghi Seo, einfühlsam […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 22: »KOREANISCHE BETRACHTUNG ÜBER DEN KREBS: EIN VIERZEILER VON TOEGYE – ADDENDA ZU JOSÉ EMILIO PACHECO (FOLGE 4)«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Der mexikanische Dichter José Emilio Pacheco (1939-2014) schrieb in den frühen 1980er Jahren das Gedicht »Inmortalidad del cangrejo« (Unsterblichkeit des Krebses), siehe auch »Im babylonischen Süden der Lyrik« Folge 4. Vor 500 Jahren schrieb der junge koreanische Dichter Toegye (1491-1570), auch Lee Hwang oder Yi Hwang, ein Gedicht in vier Zeilen, eine traditionelle lyrische Form, in der er die […]

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