dasgedichtblog-Fragebogen: Paul-Henri Campbell

Paul-Henri Campbell (*1982)

  • Lyriker aus Leipzig
  • www.paulhenricampbell.com
  • [dropdown_box expand_text=“Informationen“ show_more=“Mehr“ show_less=“Weniger“ start=“hide“]Paul-Henri Campbell wurde 1982 als Sohn eines amerikanischen Army-Offiziers und einer deutschen Kranken­schwester in Boston, Massachusetts, geboren. Er wuchs in Massachusetts auf und zog später mit seinen Eltern nach Deutsch­land, wo er in Bayern das Abitur ablegte. Anschließend studierte Campbell Klassische Philologie (Altgriechisch) und Katholische Theologie an der National University of Ireland und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Derzeit lebt und arbeitet er in Leipzig.

    Paul-Henri Campbell verfasst Lyrik und erzählende Prosa in deutscher und englischer Sprache. Dabei arbeitet er stark an den Schnittstellen zwischen Lyrik und Musik sowie Lyrik und Neuen Medien. Im Mai 2010 erschien »duktus operandi« (ATHENA-Verlag, Oberhausen), Campbells erster Lyrik-Band in deutscher Sprache und gleichzeitig der erste Band seiner Lyrik-Trilogie »Sounding out Today« / »Die Gegenwart ausloten«. Mit »Space Race« (fhl Verlag, Leipzig) erschien 2012 der zweite Band der Lyrik-Trilogie, der sich mit der Geschichte der Raumfahrt beschäftigt.
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Der Lyriker Paul-Henri Campbell stellt sich heute den Fragen unseres dasgedichtblog-Fragebogens.

Paul-Henri Campbell. Foto: privat

Lyriker-Steckbrief

Name / Vorname: Campbell, Paul-Henri

Geburtsdatum: 28.08.1982

Geburtsort: Boston, MA

Augenfarbe: braun

Größe: 170

Wohnort (mit Bundesland): Leipzig, Sachsen

Aktueller Gedichtband (mit Erscheinungsjahr, Erscheinungsort, Jahr und Verlag): Space Race. Gedichte:Poems (fhl Verlag, Leipzig 2012)

23 Fragen an den Lyriker Paul-Henri Campbell
und ein Satz zum Ergänzen

1. Wann sind Sie zum ersten Mal mit einem Gedicht in Kontakt gekommen?

Vermutlich um 1985: »Hurricane« (Bob Dylan) im Kindersitz vom VW Jetta meines Vaters. But that’s legend.

2. Haben Sie den ersten Kontakt mit Lyrik in positiver oder negativer Erinnerung?

Ich glaube, die Erinnerung lässt sich als positiv bezeichnen. Es liegt aber nicht am Gedicht.

3. Wann haben Sie Ihr erstes Gedicht geschrieben und wie lautet dessen Titel?

1999. Der Titel war »lola.exe.«

4. Wo haben Sie Ihr erstes Gedicht veröffentlicht?

In der Sommersemesterausgabe 2003 von »The TONIC«, der Students Union Zeitung von der National University of Ireland, Maynooth. Ich hatte es damals auch jemanden gewidmet, obwohl ich das besser gelassen hätte.

5. Was haben Sie der Lyrik zu verdanken?

Mich nicht prosaisch vereinnahmen zu lassen.

6. Was treibt Sie zum Schreiben von Gedichten an?

Neid.

7. Was macht für Sie den Reiz der Poesie aus?

Ihre Schriftlichkeit.

8. Ihr Lieblingsschriftsteller?

Karl Shapiro.

9. Ihr Lieblingskünstler?

Aris Kalaizis.

10. Ihr Lieblingsmusiker?

Carlisle Floyd.

11. Ihr Lieblingsfilm?

»Shame« (2011): Steve McQueen (Regie); Michael Fassbender und Cary Mulligan (Hauptrolle).

12. Ihre Lieblingsfarbe?

13. Ihr Lieblingswort?

14. Ihr Lieblingsvers?

»Und führe uns nicht in Versuchung«.

15. Ihr Lieblingsgedicht?

»Der Panamakanal« von Ivan Goll (die Fassung von 1918).

16. Ihr größter Fehler?

Es ist noch zu früh, zu sagen, was er war oder sein wird.

17. Was loben Ihre Freunde an Ihnen?

Mir wird gesagt: das Lachen.

18. Mit wem würden Sie gerne gemeinsam auftreten?

Bashar al-Assad. In einem Porno.

19. Wem möchten Sie nicht in der Sauna begegnen?

Sigrid Löffler.

20. Welcher Vorzug von Ihnen wird verkannt?

Dass ich eigentlich sehr sentimental bin.

21. Was war Ihr bislang schönstes Erlebnis mit einem Gedicht?

Dass sie »Ja« sagte.

22. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?

Dass Günter Grass keine Gedichte mehr schreibt.

23. Welche Nebeneffekte im Literaturbetrieb wären für Sie verzichtbar?

Sprachliche Reinheitsphantasien.

Und zum Abschluss eine Satzergänzung:

Wenn ich nochmals auf die Welt käme, würde ich…
…Japanisch lernen.

Paul-Henri Campbell
Space Race. Gedichte:Poems

fhl Verlag, Leipzig, 2012
140 Seiten
ISBN 978-3-942829-21-2
Euro 14,00 [D]

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