GIPFELRUF
Folge 45: Nicola Bardola

Nicola Bardola (*1959)

  • Schriftsteller und Journalist aus München
  • www.bardola.de

In loser Folge stellt Franziska Röchter für dasgedichtblog die Teilnehmer des »Internationalen Gipfeltreffens der Poesie« am 23.10.2012 in München vor. Sie sprach mit Gipfelteilnehmer Nicola Bardola über eine Jahrhundertliebe, Patientenverfügungen und Leseempfehlungen für Jugendliche.

Nicola Bardola. Foto: privat

»Menschen, die selbstbestimmt sterben wollen, dürfen nicht kriminalisiert werden.«
Nicola Bardola

dasgedichtblog: Nicola Bardola, auf Ihrer Homepage wird man Ohrenzeuge einer durch Mark und Bein gehenden Audioperformance zu Ihrer John Lennon Biografie – oder zu Ihrem im Herbst erscheinenden Buch über Yoko Ono. Das ist nichts, was man sich anhören sollte, wenn man gerade den Blues hat. Die Performance bewegt sich zwischen Verzweiflung, Lieben und Sterben … man wird Zeuge und intimer Beobachter einer Szene, die einen eigentlich nichts angeht. Bitte erzählen Sie, wie das zustande gekommen ist?

Nicola Bardola: Yoko und John – das war wohl die intensivste Künstler-Beziehung des 20. Jahrhunderts. Beide wollten, dass das Publikum sich mit dieser Performance auseinandersetzt. Sie befindet sich auf dem »Wedding Album« von 1969 und dauert über zwanzig Minuten. Kurz nach der siebten Minute, nachdem schon viele Gefühlsregungen durchgespielt wurden – von Liebesgeflüster bis zu Zornesausbrüchen –, ändert Yoko den Tonfall und erweitert das Spektrum, indem sie Johns Namen traurig, weinerlich und dann wie tatsächlich weinend ausspricht, worauf John nur zögerlich eingeht. Auch später ergreift Yoko mehrfach die Initiative, gibt neue Impulse, weist die Richtung für den Fortgang des dreisilbigen Gesprächs in Stereo. Frage – Antwort, Trauer – Trost, Aufforderung – Ablehnung, Einklang – Zweiklang, Begehren – Begehren, Vorwurf – Zurückweisung. Das Stück ist ein Dialog mit nur zwei Namen. Ihren gemeinsamen Vokal, den Buchstaben »O«, ziehen beide mal lustvoll, mal schmerzhaft in verschiedensten Tonlagen in die Länge oder stottern ihn. Sie erzeugen rhythmische Spiele mit dem Buchstaben »O«, der neunmal – die Neun ist Johns Glückszahl – in ihrer beider Vor- und Nachnamen auftaucht, nachdem John seinen verhassten, an den Krieg gemahnenden zweiten Vornamen »Winston« notariell beglaubigt durch »Ono« hat ersetzen lassen. Ich finde dieses Gesprächsspektakel mit den Herztönen der beiden im Hintergrund heute noch hörenswert.

dasgedichtblog: Ihr Debüt-Roman »Schlemm« (A1, 2005; Heyne, 2007) wurde ausgiebig in der Öffentlichkeit diskutiert, Sie waren in vielen Talkshows der Republik zu Gast, von Lenz bis Kerner. In einer Rezension von Literaturkritik.de heißt es zu Ihrem Buch: »Nicola Bardola zeigt in seinem Roman auf, dass wir noch weit davon entfernt sind, die Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem selbst gewählten Tod im Alter stellen, beantworten zu können. Und er fordert zur Diskussion auf, was auf jeden Fall zu begrüßen ist.« (Liliane Studer). Genau diese Diskussion würde ich jetzt gerne aufgreifen.

Nicola Bardola: Seit über zwanzig Jahren fahren jährlich weit über 100 Menschen aus Deutschland in die Schweiz um dort schmerzfrei und selbstbestimmt zu sterben. Warum sollten sie das tun, wenn die »Beihilfe zum Suizid« in Deutschland möglich wäre? Menschen, die in Deutschland anderen Menschen beim Suizid helfen, machen sich strafbar. »Unterlassene Hilfeleistung« lautet die Anklage. Zudem bekommt man in Deutschland nicht das Medikament, ein starkes Schmerz- und Schlafmittel. Vor allem die Kirchen und die Ärzteschaft sorgen in Deutschland dafür, dass sich daran seit Jahrzehnten nichts ändert. Deshalb bleibt es bei der Sterbe-Emigration ins Ausland. Der ethisch-moralische Umgang ist in der Schweiz sehr viel liberaler als in Deutschland. Hierzulande ist die Differenz zwischen »assistiertem Suizid« und »aktiver Sterbehilfe« oft nicht bekannt. Beim »assistierten Suizid« nimmt sich ein Mensch selbst das Leben. Die Tatherrschaft liegt beim Sterbenden. Die Hilfe besteht im Wesentlichen darin, dass der Zugang zum Medikament ermöglich wird. »Aktive Sterbehilfe« ist auch in der Schweiz verboten und ist ein anderes Thema, mit dem ich mich in »Schlemm« nicht beschäftige.

dasgedichtblog: Stichwort Patientenverfügung: Sie sagen selbst, diese sei äußerst problematisch. Das altbekannte Problem von Theorie und Praxis. Gleichzeitig sagen Sie aber, Sie haben eine. Kann man darin überhaupt alle Eventualfälle einbeziehen, oder macht sie nur Sinn, wenn man gleichzeitig enge Angehörige einbezieht?

Nicola Bardola: Stimmt, es ist ganz wichtig, Angehörige einzubeziehen und zugleich eine differenzierte Patientenverfügung zu verfassen. Leider verdrängen viele Menschen das Thema. Es gibt ja auch noch die »passive Sterbehilfe«. Ich stelle immer wieder fest, dass in der Schweiz das Wissen um solche Themen verbreiteter und fundierter ist als in Deutschland. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist das Altern nicht mehr schön. Patienten können dann dank der modernen Apparatemedizin sehr lange am Leben erhalten werden. Hier wird manchmal nur das Sterben verlängert. Das Leben geht zu Ende, aber der Tod kommt nicht. Ein gutes Geschäft für die Mediziner und die Pharma-Industrie. Meine Forderung: Menschen, die selbstbestimmt sterben wollen, dürfen nicht zum Verlassen Deutschlands gezwungen werden. Sie dürfen nicht kriminalisiert werden.

»Schlemm im Talk« auf YouTube

dasgedichtblog: Hat Ihr Buch »Der begleitete Freitod: Ein Plädoyer für die Selbstbestimmung über das eigene Leben« (Südwest, 2007) die Diskussion insoweit angestoßen, dass eine Liberalisierung in der Gesetzgebung in Frage kommt?

Nicola Bardola: Leider nein. Die Gesetzgebung soll in Deutschland demnächst sogar noch verschärft werden. Derweil die Nachbarländer die Wünsche ihrer Bürger ernst nehmen.

»Mir scheint der Ist-Zustand in Deutschland eine Form der Entmündigung.«

dasgedichtblog: Können Sie kurz alle von Ihnen recherchierten Argumente gegen den begleiteten Freitod zusammenfassen? Während einer Lesung in Erfurt im Jahr 2007 sagten Sie selbst: »Es ist in der Tat nicht ganz einfach.«

Nicola Bardola: Richtig. Es gibt viele Gründe gegen den begleiteten Freitod. Ich respektiere und akzeptiere sie und nenne sie sowohl im Roman als auch im Sachbuch. Sie sind mehrheitlich religiöser Art und teilweise identisch mit den Argumenten gegen den Suizid selbst. Hinzu kommen Ängste vor Missbrauch. Den Vergleich mit der Euthanasie im Dritten Reich halte ich allerdings für falsch. Nationalsozialistische Krankenmorde mit dem heutigen assistierten Suizid in der Schweiz zu vergleichen, ist absurd. In der spezifisch deutschen Geschichte, in der Ärzte Patienten töteten, liegt bis in die Gegenwart ein Grund für die reflexhafte Abwehr gegen selbstbestimmtes Sterben in Deutschland. Ich hoffe, dass man »Schlemm« auf verschiedenen Ebenen lesen kann. »Schlemm« ist auch ein Familienroman. Ja, das Thema ist komplex, auch ohne Berücksichtigung der Differenzen zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern, die in diesen Fragen sehr viel liberaler sind. Aber es gibt einen Knackpunkt, mit dem man das Thema vereinfacht darstellen kann. Die Gegner einer Legalisierung des assistierten Suizids in Deutschland argumentieren paternalistisch: Sie schreiben mir vor, dass ich nicht sterben darf, wie ich es will. Sie verbieten mir bestimmte sanfte, schmerzfreie, selbstbestimmte Formen des Sterbens. Sie zwingen mich ins Ausland zu fahren. Die Befürworter einer Liberalisierung hingegen argumentieren demokratisch: Wer die Bestimmung des Zeitpunkts und der Art seines Sterbens praktisch in die Hände der Ärzte, theoretisch in die der Kirchen legen will, darf das selbstverständlich weiterhin tun.

dasgedichtblog: Ihr Roman sei Zündstoff für eine mündige Gesellschaft, die Ethik und Menschenwürde äußerst ernst nehme, heißt es in der Kritik … Wer entscheidet, ob jemand mündig genug ist, solche Entscheidungen zu fällen?

Nicola Bardola: Bei der Legalisierung des assistierten Suizids geht es darum, dass die Gesellschaft es jedem Einzelnen überlässt, wie er sterben will. Mir scheint der Ist-Zustand in Deutschland eine Form der Entmündigung. Und ich bin froh, Schweizer zu sein.

»Schlemm – der Film« auf YouTube

dasgedichtblog: Unter anderem geben Sie regelmäßig Leseempfehlungen zu den besten Kinder- und Jugendbüchern heraus. Nach welchen Kriterien gehen Sie da vor, schließlich ist der Buchmarkt doch fast unüberschaubar?

Nicola Bardola: Die Flut an Kinder- und Jugendbüchern erfordert Orientierungshilfen. Es gibt wenige unabhängige und ausführliche Empfehlungslisten, die auf Qualität setzen. Ich beobachte seit über 25 Jahren den Buchmarkt, bespreche und rezensiere Bücher, schaue aber auch, welche Bücher Preise bekommen, und bin mit Kinder- und Jugend-Leseklubs im Kontakt. Einerseits ist in den Jahren ein Netzwerk von kompetenten Kollegen entstanden, deren Expertise ich sehr schätze. Andererseits ist die Idee meiner Leseempfehlungsbücher, dass die Meinungen von drei Lesergruppen einfließen: Das wären einmal die Literaturkritiker, dann aber auch die Buchhändler, weil wir Kritiker manchmal etwas weiter weg sind von der ›Lesefront‹. Die dritte Gruppe sind die Autoren und Illustratoren selbst. Das kam so, dass ich einmal einem Autor mitgeteilt habe, dass sein Buch in »Lies doch mal!« aufgenommen wird. Worauf er gemeint hat: »Übrigens, da hab ich grad eins gelesen, das kann ich dir auch empfehlen …« So sind auch Autoren zu Kritikern für »Lies doch mal!« geworden. Ich bin also nicht allein. Bei meiner Video-Kolumne für »Focus Schule« kommen als vierte Lesergruppe endlich auch die Kinder und Jugendlichen selbst hinzu.

dasgedichtblog: Im September 2012 werden gleich zwei weitere Bücher von Ihnen herauskommen, zum einen eine Biographie über Morton Rhue: »Morton Rhue. Leben und Werk« (Ravensburger Taschenbuch, September 2012) sowie »Yoko Ono. Die Biografie« (LangenMüller, September 2012). Yoko Ono kennen Sie persönlich. Haben Sie mit Morton Rhue auch persönliche Gespäche geführt?

Nicola Bardola: Mein erstes Interview mit Morton Rhue fand im März 2002 anlässlich seines Buches »Ich knall euch ab!« in München statt, gerade einen Monat vor dem Massaker von Erfurt. Morton Rhue – der Autor des Romans »Die Welle« – hatte kurz vor unserem Gespräch eine Lesereise durch Deutschland gemacht. Der Tenor in den deutschen Schulen lautete angesichts der von Rhue im Buch beschriebenen Bluttat: »Zum Glück kann so etwas bei uns nicht geschehen, allein schon weil es in den deutschen Haushalten nicht so viele Waffen gibt …« Wenige Wochen danach wurde diese Haltung brutal widerlegt. Wie sieht Morton Rhue das Thema Amok heute und welche Probleme könnten sich bei der geplanten Verfilmung von »Ich knall euch ab!« ergeben? Welchen Weg hat der Schriftsteller Morton Rhue, der heute mit gerade zweiundsechzig Jahren mehr als einhundertvierzig Bücher publiziert hat, zurückgelegt? Wie wurde er zum Autor spannender, sozial engagierter und anspruchsvoller Romane, die Jugendliche begeistern, egal ob sie seine Bücher in der Schule lesen oder außerhalb? Das sind Fragen, denen ich in meinem Buch nachgehe. Und Yoko Ono – eine fabelhafte Frau, die es zu entdecken gilt.

dasgedichtblog: Lieber Nicola Bardola, ganz herzlichen Dank für das Interview.

Nicola Bardola
Schlemm

A1 Verlag, München, 2005
208 Seiten
ISBN 978-3-927743-79-3
Euro 18,40





Das »Internationale Gipfeltreffen der Poesie: 20 Jahre DAS GEDICHT« ist eine Veranstaltung von Anton G. Leitner Verlag | DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Literaturhaus München. Hugendubel.de unterstützt das »Internationale Gipfeltreffen der Poesie: 20 Jahre DAS GEDICHT« als Förderpartner. Die Veranstaltung wird vom BR für sein Fernsehprogramm BR-alpha aufgezeichnet (geplante Erstsendung: Samstag, 12. Januar 2013, 22.30 Uhr, Reihe »Denkzeit«, BR-alpha). Das Aus- und Fortbildungsradio München afk M94.5 und dasgedichtclip – lyrik tv sind weitere Medienpartner.


3 Kommentare

  • Siegfried Völlger

    Die Lennon-Biografie hat mir gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf das Buch über Yoko Ono – Kollege Bardola ist ein liebenswürdiger Mensch und wird wohl etwas gerechter mit ihr umgehen als das häufig passiert ist.

  • Pingback: Nicola Bardola - Yoko Ono. Die Biografie - » Der Hugendubel Buch-Blog

  • beatrice hartmann-wilde

    Obwohl der Roman Schlemm von Nicola Bardola nun schon lange verfügbar ist und von vielen gelesen wurde, stieß ich jetzt erst auf ihn sowie auf das Buch „Der begleitete Freitod“. Beide Bücher ergänzen sich ganz wunderbar und das Thema bleibt aktuell im Hinblick auf eine gesetzliche Neuregelung in Deutschland. Sicher hat Bardola einigen Abstand gebraucht, um das Geschehene so gut und einprägsam in einen Roman zu verpacken, den man förmlich miterlebt. Ich habe auch alle Kommentare dazu gelesen und im großen und ganzen stimme ich dem selbstgewählten Freitod bei unheilbarer Krankheit und letaler Prognose zu. Die freie Entscheidung liegt nur beim Patienten. Allerdings möchte ich mal eine Lanze für die im Roman so genannte Franca brechen, sie wurde kaum in den Meinungsäußerungen berücksichtigt. Sie aber erscheint mir der wahre Held in diesem Drama zu sein und ihr Sterben gemeinsam mit ihrem Mann ist ihr einzigartiger Liebesbeweis, den man nicht hoch genug einschätzen kann. Ich bin nur wenige Jahre jünger, als sie damals war. Ihr Mann Paul war sozusagen die Sonne, um die sich Franca und die beiden Söhne mit ihren Frauen drehten. Ich hatte den Eindruck, dass vor allem Paul sehr entschieden war, sich nicht therapieren zu lassen.. Verbal hat sie sich an Pauls Entscheidung angehängt, aber in vielen Passagen merkt man, wie schwer ihr das ganze fiel. Ich glaube, umgeben hauptsächlich von männlichen Familienmitgliedern, konnte sich keiner in ihre Situation einfühlen. Sie hatte nur ihre Familie und das Hobby Bridge (Lebensinhalt?) sonst keine Interessen und Neigungen entwickelt. In dieser letzten Phase , als sie eine halbe Nacht auf Pauls Arm weinte und äußerte, sie hätte gerne noch Nora heranwachsen sehen, merkt man, dass sie vollkommen depressiv war. Die Sache hat Paul dann entschieden angestrebt und keiner hat diesem egoistischen Vater etwas entgegengesetzt außer Reto mit seinen Urlaubsvorschlägen. Er hätte dieses „Opfer“ von ihr nie annehmen dürfen und warum auch diese Eile? Dr. Strub äußerte selbst, es wäre noch Zeit. Aber der Vater hatte es irgendwie eilig, gerne verzichtete er auf die bevorstehende Feier des Weihnachtsfestes 1999 und den Jahrtausendwechsel. Was müssen das für Festtage für die Söhne gewesen sein. Gab es denn jemals ein Gefühl des Bedauerns von seiner Seite? Und dann die Frage an Franca “ Freust du dich darauf?“, die sie natürlich verneinte. Also da ist einiges abwegig, auch dass er der sie so liebte, ihr bis zum Schluss seinen Seitensprung verschwieg, den sie aber ahnte und ihm großzügig zugestand.
    Ganz gewöhnungsbedürftig erscheint mir dann allerdings die Schlussszene vom Sterben im Schlafzimmer auf den Betten, die sie als ordentliche Hausfrau mit Sicherheit noch frisch bezogen hatte, sowie sie die Krümel noch wegsaugte. Dass man die beiden in Windeseile entkleidete und dann nicht mehr ankleidete, sie nackt in die Särge packte, entbehrt in meinen Augen jede Würde. Hätten da Söhne und Schwiegertöchter nicht intervenieren können? Schrecklich, wie man sie dann sofort zur Einäscherung fuhr, fast wie zur Entsorgung. Das ging mir sehr zu Herzen, ob die beiden sich das wirklich so gedacht hätten? Das macht auch die romantische Doppelurne nicht wett. Franca hatte keinen manifestierten Befund und wollte trotzdem mit ihrem Mann sterben. Ich glaube, sie hätte nicht gewußt, wie weiterleben. Das war der größte Liebesbeweis von iher Seite, er nahm das wahrscheinlich für selbstverständlich hin, zumindest gab es im Roman dazu keine Überlegungen. Sie haben sich einfach zu früh selbst ausgelöscht. Dass die Sterbeorganisation, damals unter Werner Kriesi zu diesem gemeinsamen Sterben ihre Einwilligung gab, verwundert mich sehr, ich glaube, heute sind die Kriterien strenger und das ist auch gut so.
    Franca bekommt auf jeden Fall in meinem Herzen ein Denkmal, ich glaube, es war bei ihr Pflichtgefühl bis zum bitteren Ende..

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