Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur: Großer Preis für Uwe-Michael Gutzschhahn

Uwe-Michael Gutzschhahn hat abermals einen Kindergedichtteil für DAS GEDICHT zusammengestellt; hier trägt er sein Gedicht »Sieben Leben« vor. Foto: Jan-Eike Hornauer

Mit dem Großen Preis zeichnet die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in diesem Jahr Uwe-Michael Gutzschhahn aus, der auch für DAS GEDICHT und DAS GEDICHT blog tätig ist. Wir gratulieren unserem geschätzten Freund und Kollegen! Die Volkacher Akademie würdigt Gutzschhahns »umfassendes kinder- und jugendliterarisches Werk« mit der Vergabe des Großen Preises, wie es in der Jurybegründung heißt. Seit fast vier Jahrzehnten befördere Uwe-Michael Gutzschhahn in den unterschiedlichsten Funktionen die Kinder- und Jugendliteratur: unter anderem als Autor, Lektor, Herausgeber von Prosa- und von Lyrikanthologien, Programmleiter in mehreren Verlagen sowie Übersetzer aus dem Englischen. Weiter stellt die Jury fest: »Zu Recht […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 36: »JETZIGE SEPHARDISCHE POESIE – EIN VERSCHOLLENES GEDICHT VON CLARISSE NICOÏDSKI (1938–1996) ZU IHREM 80. GEBURTSTAG: ›REMEMBERING‹ – ›RECORDANDO‹ – ›ERINNERND‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt. Am 9. August 2018 ist der 80 Geburtstag der sephardischen Dichterin Clarisse Nicoïdski (1938–1996), die als französische Romanschriftstellerin und Essayistin weithin bekannt wurde. Sie verfasste allein ihre Gedichte auf Sephardisch als Kaddisch für ihre verstorbene Mutter und die verlorene Kindheitssprache. Denn jedesmalig, wenn sie ein Buch auf Französisch beendete, schrieb sie Verse und Lieder in »unserem Spanisch« (muestru spaniol), damit […]

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Humor in der Lyrik – Folge 45: Peter Altenberg (1859 – 1919): Der Kaffeehaus-Diogenes

Humor in der Lyrik

Die Behauptung ›Lyriker haben keinen Humor‹ gehört zu den unausrottbaren Missverständnissen. Doch gerade in dieser literarischen Gattung blüht Humor in allen Facetten. Alfons Schweiggert stellt an jedem 25. des Monats lyrischen Humor und humorvolle Lyriker in seiner Rubrik »Humor in der Lyrik« vor. Als Kolumnist von DAS GEDICHT blog will er damit Anregungen geben, Humor in der Lyrik zu entdecken und humorvolle Vertreter dieser Gattung (wieder) zu lesen.   Hineingeboren in eine wohlhabende jüdische Kaufmannsfamilie in Wien, schickt der Vater ihn und seine Brüder ins Akade­mische Gymnasium, um den Burschen den Start in die Oberklasse der K.-u.-k.­-Monarchie zu erleichtern. Doch […]

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Lyrik-Revue – Folge 3: Tod, Trauer, Inferno – »Elegie« von Mary Jo Bang

Auszeichnungen, Institutionen, Konferenzen, Lesungen, Poesie im Feuilleton und Lyrik-Neuerscheinungen: Nicola Bardola kommentiert und präsentiert am 20. eines Monats Bemerkenswertes aus der Welt der Verse.   Mary Jo Bang macht sich im Gedichtband »Elegie« auf sprachliche Spurensuche nach ihrem verstorbenen Sohn Michael Donner Van Hook (1967 bis 2004). »Warum bist du nicht, wo du hingehörst? / Ein schwarzer Hut am Haken sagt nichts.« Er war lange drogensüchtig, und Freunde trösten sie, er habe jetzt seine Ruhe. Doch sie resümiert: »Es gibt kein Schlimmer / als diesen Schlussakt deines Verschwindens / hinter dem Vorhang der Suchtkatastrophe.« Mary Jo Bang mischt das Davor […]

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Fremdgehen, jung bleiben – Folge 28: Matthias Kröner

Poesie ist nicht nur Wort. Poesie ist Leben, das sich ständig erneuern muss. Doch was heute noch neu und fremdartig erscheint, gehört morgen schon zum Altbewährten. Junge Lyrik beschreibt den Raum dazwischen. Deshalb wagt Stefanie Lux in Nachfolge von Leander Beil an jedem 8. des Monats in der Kolumne »Fremdgehen, jung bleiben« einen freien Blick auf das kulturell und sprachlich Andere, das vermeintlich Fremde in der noch jungen Textwelt.   Es kann schon deprimierend sein, wenn man am Sonntagmorgen die Zeitung (digital) aufschlägt. Die Zeichen stehen auf Weltuntergang: Atombombengebaren auf der anderen Seite des Teichs, Internierungslager an Grenzen, Uneinigkeit im […]

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