Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 66: »›YO TE PODRÍA CONTAR (ICH KÖNNTE DIR ERZÄHLEN)‹ VON JOSÉ ÁNGEL LEYVA (MEXIKO) – ›POESÍA POR COLOMBIA‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Der mexikanische Dichter, Erzähler und Essayist José Ángel Leyva gibt in Mexiko-Stadt die renommierte Poesiezeitschrift »LA OTRA« heraus, von der gerade die Juni-Ausgabe 170 erschienen ist – ein stets unermüdlicher Förderer und Multiplikator der Poesie Lateinamerikas und von der Iberischen Halbinsel im internationalen Kontext, siehe auch »Im babylonischen Süden der Lyrik« Folge 34 und Folge 35.     José […]

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Der Poesie-Talk – Folge 22: Franziska Röchter im Gespräch mit Alex Dreppec

Werk, Wirkung, Wirklichkeit: Am 22. jeden Monats unterhalten sich im losen Wechsel GEDICHT-Herausgeber Anton G. Leitner und die Bloggerin Franziska Röchter mit Schriftstellern und Literaturvermittlern über ihre Arbeit und ihr Leben.     Dieser Ende 2020 entstandene Audio-Beitrag thematisiert den Lockdown und die sich daraus ergebenden Belastungen für die Menschen. Franziska Röchter spricht mit Alex Dreppec über einen konstruktiven Umgang mit beschränkenden Maßnahmen und über die Kraft der Inspiration und Kreativität. Gelebte Verantwortung für andere kann ein effektiver Schutz vor eigenen negativen Gefühlen sein und erheblich dazu beitragen, pandemische Lähmungserscheinungen zu verhindern. Wie erklärt man Kindern die neuen Verhaltensregeln? Was […]

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Das knifflige Poesiepuzzle, Folge 8: Wem gehört die Sprache?

Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, der weder Zeile noch Satz ist und in der Ambivalenz seiner Möglichkeiten höchsten Scharfsinn oder aber bodenlose Dumpfheit befördern kann.   Wem gehört die Sprache? – Aneignung, Identität, Sprachpolizei.   Die folgenden Überlegungen sind weder neu noch originell, aber notwendig. Nach dem beeindruckenden Auftritt der afroamerikanischen Dichterin Amanda Gorman bei der Inauguration Joe Bidens mit The Hill We Climb entbrannte rasch ein Streit um die moralische Berechtigung der Übersetzung in andere Sprachen. In den Niederlanden […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 65: »LUSOAFRIKANISCHE POESIE: ANA PAULA TAVARES (ANGOLA) UND CONCEIÇÃO LIMA (SÃO TOMÉ E PRÍNCIPE)«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Zum Schwerpunktthema »Portugal« der aktuellen und auch nächsten Leipziger Frühjahrsbuchmesse 2021 und 2022 erscheinen bereits etliche neue Bücher aus Portugal und weiteren portugiesischsprachigen Gefilden der Welt. Zu den lusophonen Ländern des afrikanischen Kontinents, dem PALOP (Países africanos de língua oficial portuguesa, auf deutsch: afrikanische Länder mit Amtssprache Portugiesisch), gehören etwa Angola, Mosambik, Guinea-Bissau, São Tomé und Príncipe, Kap Verde […]

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Augustins Fundsachen, Folge 8: DEM BÖSEN ÜBERLEGEN – Erich Frieds erstes Buch Anno 1944

Wo auch immer der Weltreisende in Sachen Poesie“ sich gerade wieder herumtreiben mag: wenn Michael Augustin ein Buchantiquariat erspäht, dann kommt er daran nicht vorbei, ohne wenigstens in haikuhafter Kürze (aber viel lieber in balladenhafter Länge) die dort erhofften mit Lyrik gefüllten Regalmeter auf Überraschendes und Wohlfeiles zu inspizieren. Vom Glück des Findens handelt seine Kolumne, in der er seine liebsten lyrischen Trouvaillen aus Läden und Bücherschuppen, von Flohmarkttischen und Straßenrändern in loser Folge am 3. eines Monats vorstellt.   „Das war mein erstes Buch“, sagte Erich Fried, als er mir vor vielen Jahren diese kleine, mit hellblauem Pappeinband versehene […]

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