Humor in der Lyrik – Folge 59: Friedrich Rückert (1788 – 1866), Weltpoet aus Franken

Humor in der Lyrik

Die Behauptung ›Lyriker haben keinen Humor‹ gehört zu den unausrottbaren Missverständnissen. Doch gerade in dieser literarischen Gattung blüht Humor in allen Facetten. Alfons Schweiggert stellt an jedem 25. des Monats lyrischen Humor und humorvolle Lyriker in seiner Rubrik »Humor in der Lyrik« vor. Als Kolumnist von DAS GEDICHT blog will er damit Anregungen geben, Humor in der Lyrik zu entdecken und humorvolle Vertreter dieser Gattung (wieder) zu lesen.   Schon äußerlich war der Sohn eines Dorfamtmanns mit zwei Metern Körpergröße, mit seinen schwarzen Locken und ständig schwarzer Kleidung eine imposante Erscheinung. Eine Zeitgenossin nannte ihn einen der „längsten, hässlichsten Menschen, […]

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Der Poesie-Talk – Folge 20: Franziska Röchter im Gespräch mit Rolf Birkholz

Werk, Wirkung, Wirklichkeit: Am 22. jeden Monats unterhalten sich im losen Wechsel GEDICHT-Herausgeber Anton G. Leitner und die Bloggerin Franziska Röchter mit Schriftstellern und Literaturvermittlern über ihre Arbeit und ihr Leben.   Rolf Birkholz studierte katholische Theologie, arbeitet als Kulturjournalist und schreibt Gedichte Lieber Rolf, man kann feststellen, dass eine große Zahl journalistisch tätiger Menschen gleichzeitig belletristisch schreibt. Welches Interesse war bei dir als Kulturjournalisten zuerst da: das des medialen Kulturberichterstatters oder das des Gedichtschreibers, des Verfassers von literarischen Texten? Wie bist du zum Schreiben gekommen? Hat der Schulunterricht deine Liebe zur Literatur entfacht? Also, nicht die Schule, das Studium […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – FOLGE 61: »HALBZEIT BEIM ›30. INTERNATIONALEN POESIEFESTIVAL 2020 IN MEDELLÍN‹ (KOLUMBIEN) – ERINNERUNGEN AN SIGFREDO ARIEL (KUBA)«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Die erste Hälfte – 35 Tage – der aktuellen 30-Jahrfeier des »Internationalen Poesiefestivals in Medellín« (Kolumbien) ist vollbracht, siehe auch »Im babylonischen Süden der Lyrik« Folge 60. Tagtägliche Lyriklesungen via Livestream – sowohl auf YouTube als auch Facebook – brachten bislang etliche faszinierende Lyriker*innen aus Afrika, Asien, der arabischen Welt, Ozeanien und Europa zusammen, u.a. die ukrainische Dichterin Liudmyla Diadchenko, […]

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Der Poesie-Talk – Folge 19: Franziska Röchter im Gespräch mit Angelika Zöllner

Werk, Wirkung, Wirklichkeit: Am 22. jeden Monats unterhalten sich im losen Wechsel GEDICHT-Herausgeber Anton G. Leitner und die Bloggerin Franziska Röchter mit Schriftstellern und Literaturvermittlern über ihre Arbeit und ihr Leben.   Angelika Zöllner ist dipl. Sozialarbeiterin und Autorin Liebe Angelika, du bist eine sozialkritische, ja gesellschaftspolitisch sehr motivierte Autorin. Nicht zuletzt offenbarte wohl deine ursprüngliche Berufswahl bereits deine soziale Ader. Welche Umstände ringen dir derzeit den meisten Unmut ab? Nun. Wir haben zunehmend schwierige Verhältnisse in den Ländern weltweit und zwischen einzelnen Menschen oder Menschengruppen insbesondere. Man gewinnt den Eindruck: Kaum noch jemand kommt mit einer Andersartigkeit zurecht. In […]

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Das knifflige Poesiepuzzle, Folge 6: Unfug (Nachtrag: Schlagkraft)

Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, der weder Zeile noch Satz ist und in der Ambivalenz seiner Möglichkeiten höchsten Scharfsinn oder aber bodenlose Dumpfheit befördern kann.   Unfug (Nachtrag: Schlagkraft) Es ist schön, wenn das knifflige Poesiepuzzle gelesen wird. Noch schöner ist es, wenn sich bei der Gelegenheit herausstellt, dass ein Thema mehr hergibt als es zunächst den Anschein hat. Denn ein Aufsatz ist kein Gedicht und also kein Monolog, sondern auf Wechselrede angelegt. Wenn das Angelegte auch allzu oft liegen […]

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