Eingestreute Gedichte: lesung

  Thomas Hald lesung versammelt sind die autoren im lyrik kabinett, auserkoren für den vortrag der gedichte zu ihrer wendepunkt-geschichte. doch hinter mir – die brünette grazie, getrennt durch eine reihe stühle: der würde ich sonette schreiben! ob ich´s mir verzeihe, sie nicht anzusprechen, sie nicht zu preisen in meinem gedicht? so jung und schlank, ihr haar fällt lockig, und mir wird klar: ich will diese rotweinflecken von ihren lippen lecken!   © Thomas Hald, München; entstanden: 15.03.2019  

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Eingestreute Gedichte: Ein Hundetrost von Anna Breitenbach

  Anna Breitenbach Für Anton zum Trost Ein Hund und In dem Wäldchen, in dem ich immer mit meinem Hund war, finde ich den alten Baum mit den Wurzeln, zwischen denen immer ein Wässerchen war, für den großen Durst. Das Wässerchen ist immer noch da, wo ich mit meinem Hund war.   Aus: Haus und Hof, Sachen, Leute. Brauchbare Gedichte. Tübingen 2016 © Hilga Wesle, Esslingen und Elmo (Italien) / www.annabreitenbach.de Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Klöpfer & Meyer    

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Eingestreute Gedichte: Es bleibt dabei

  Matthias Kröner Es bleibt dabei Wir werden es nicht leugnen, denn wir wissen: Da ist was passiert. Wir werden es nicht leugnen, denn wir wissen: Da ist was passiert, das wieder lautlos zu uns rüberstiert, weswegen dir das Blut gefriert. Wir werden es nicht leugnen, denn wir wissen: Da ist was passiert, das wieder lautlos zu uns rüberstiert, weswegen dir das Blut gefriert. Es fängt schon an, sich zu bewegen. Es wird sich nicht mehr niederlegen. Wir werden es nicht leugnen, denn wir wissen: Da ist was passiert, das wieder lautlos zu uns rüberstiert, weswegen dir das Blut gefriert. […]

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Eingestreute Gedichte: an einen hund

  Thomas Hald an einen hund für Anton in gedenken an seine Nelly wie oft waren es die tage der freude: du – im verbund mit ihm, sein treuer hund – hieltst zu ihm ohne frage, hast ihn verwundert, erheitert, ins reich der düfte eingeführt und seinen horizont erweitert, so viel verstecktes aufgespürt, hast ihn – an deiner leine – die wege entlanggezogen, ja, du machtest ihm beine! und bist vor ihm ergraut … du hast ihn nie belogen, ihm immer blind vertraut.   © Thomas Hald, München  

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