Der »Lyrikstier 2020« scharrt schon mit den Hufen: Dichterwettstreit zum Thema Frühling mit Jury- und Publikumsentscheid am 21. März in Weßling-Oberpfaffenhofen

Lyrikstier 2020 11. internationaler Wettstreit der Poetinnen und Poeten am UNESCO-Welttag der Poesie Samstag, 21. März 2020 ab 19.30 Uhr im Bio-Dorfgasthof Il Plonner (Gautinger Str. 52, 82234 Weßling-Oberpfaffenhofen) Eintritt (inkl. 3-Gänge-Menü): € 35,- Kartenreservierungen im Dorfgasthof Il Plonner unter Telefon: 0 81 53 / 91 61 27 Eine Veranstaltung von Anton G. Leitner | DAS GEDICHT in Kooperation mit dem Dorfgasthof Il Plonner | Carola & Domenico Petrone GbR www.dasgedicht.de | www.dasgedichtblog.de www.ilplonner.de   Unter dem Motto »Frühling, ja du bist’s!« steht der 11. internationale Wettstreit der Poetinnen und Poeten, den die Zeitschrift DAS GEDICHT ausrichtet, und zwar im […]

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Das knifflige Poesiepuzzle, Folge 2: Der Reim (Teil 2)

Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, der weder Zeile noch Satz ist und in der Ambivalenz seiner Möglichkeiten höchsten Scharfsinn oder aber bodenlose Dumpfheit befördern kann.   Der Reim (Fortsetzung) G. G. GEBURTSTAGSMEDAILLON Ein lebenslang Verschwiegenes, auf keinem Markt Gehandeltes will auch ans Licht. Indes, als ein gediegenes zur Kunstgestalt Verwandeltes: Ihr faßt es nicht! (Peter Rühmkorf, Paradiesvogelschiß, Reinbek 2008, S. 136) FAUST. Gefällt dir schon die Sprechart unsrer Völker, O so gewiß entzückt auch der Gesang, Befriedigt Ohr und Sinn […]

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Das knifflige Poesiepuzzle, Folge 2: Der Reim (Teil 1)

Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, der weder Zeile noch Satz ist und in der Ambivalenz seiner Möglichkeiten höchsten Scharfsinn oder aber bodenlose Dumpfheit befördern kann.   Der Reim O Damon schöner mitgespan/ Den pfeiffen/ vnd schalmeyen Vns lasset heut auff grünem plan Den athem süß verleyhen. Vns laßt mit bestem hirten-klang; Mit best-gefügten reymen/ Daß meisterlich zun ohren prang/ Auff hirtisch weidlich leimen. Friedrich Spee, Trutznachtigall, Halle a.d.S. 1936, S. 189   […]„Kommt doch rüber!“ riefen uns in Gagra die […]

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Neugelesen – Folge 20: Eugen Gomringer (Hg.) »konkrete poesie«

Literatur ist vergänglich, trotz ihrer Materialität. Denn allmählich entschwinden Bücher in Archivbibliotheken und verlassen unseren Erfahrungshorizont. David Westphal möchte in Nachfolge an die Kolumne »Wiedergelesen« dagegen anschreiben. Er stellt an jedem 15. des Monats Vergessenes und Neugelesenes in seiner Rubrik »Neugelesen« vor (in memoriam Erich Jooß, † 2017).   achim raven beschwört in seiner ersten folge des „kniffligen Poesiepuzzles“ auf dasgedichtblog.de den vers. eugen gomringer schaffte ihn um die mitte des letzten jahrhunderts ab. seine dichterkolleginnen der konkreten poesie und er. das aufregende an ihr: die konkrete poesie begreift sich als konsequenz, dass sprache einen weg der funktionalisierung eingeschlagen hat. […]

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Das knifflige Poesiepuzzle, Folge 1: Der Vers

Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, der weder Zeile noch Satz ist und in der Ambivalenz seiner Möglichkeiten höchsten Scharfsinn oder aber bodenlose Dumpfheit befördern kann.   Der Vers ist keine Zeile. Zeilen entstehen beim Umbruch, damit Texte, in denen eins aufs andere folgt, in handliche Rechteckformate gepackt werden können und nicht als endlose Papierstreifen aufgespult werden müssen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten den Zauberberg oder das Bürgerliche Gesetzbuch von der Spule lesen. Wer noch Tonbandgeräte kennt, weiß, welches Ungemach […]

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