Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 44: »PRIX MAX JACOB 2019 FÜR DEN SCHWEDISCHEN DICHTER LASSE SÖDERBERG, ›PIERRES DE JÉRUSALEM‹ (DIE STEINE VON JERUSALEM)«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Der schwedische Dichter und Übersetzer Lasse Söderberg ist am 25. März 2019 im Centre national du livre (CNL), Paris, mit dem renommierten »Prix Max Jacob 2019« für seinen Gedichtband »Pierres de Jérusalem« (schwedischer Originaltitel: Stenarna i Jerusalem, 2002) ausgezeichnet worden, der vom Pariser Dichter, Essayisten und Übersetzer Jean-Clarence Lambert aus dem Schwedischen ins Französische übersetzt wurde. Erste deutsche Übersetzungen […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 43: »›KATINCH’AB’EJ CHIK – VOLVERÉ A HABLARTE – ICH WERDE WIEDER MIT DIR REDEN‹ (HUMBERTO AK’ABAL) – IN MEMORIAM«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.     BRIEF AN HUMBERTO AK’ABAL Tausendfach erinnerter Kaqulja, Du bist allzu vorzeitig gegangen. Vor knapp einem Jahrsiebt teilten wir »die Erinnerungen an jene glücklichen Tage, als wir nicht an den Tod dachten, als wir uns für unsterblich hielten, indes…« Damals hatte sich Ide Hintze allzu früh verabschiedet, ohne sich zu verabschieden. Die verdammte Uhr zeigte die Stunde an. Du […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 42: »UNESCO-JAHR DER ›INDIGENEN‹ SPRACHEN 2019 ODER VON ALEMANNISCHER, JIDDISCHER, NAHUATL- UND SORBISCHER BIS ZIMBRISCHER POESIE«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Was für einer bewundernswert grandiosen babylonischen und also poetischen Vielfalt gehören wir wirklich an! Als wäre es irgendwie nur schwierig vorstellbar oder eben doch auch geradewegs nicht: Ungefähr zweitausendsechshundertachtzig (2.680!) heimische Sprachen sind weltweit bedroht und können in naher Zukunft unwiderruflich verlorengehen. In gut neunzig Ländern leben etwa dreihundertsiebzig Millionen Menschen, die rund fünftausend ursprünglichen Kulturen in zirka viertausend […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 41: »JETZIGE SEPHARDISCHE POESIE – DIE WUNDERBAREN BÜCHER VON MYRIAM MOSCONA ›TELA DE SEVOYA‹ UND ›ANSINA‹«

Im babylonischen Süden der Lyrik

Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Myriam Moscona veröffentlichte jüngst ihren allerersten und wahrscheinlich einzigen, weil kompositorisch vollends innovativ entworfenen poetischen Roman »Tela de sevoya« (Zwiebelschale), für den sie mit dem renommierten mexikanischen Literaturpreis »Premio Xavier Villaurrutia« 2012 ausgezeichnet wurde und der im Oktober 2017 unter dem Titel »Tela de sevoya (Onioncloth)« in englischer Fassung der amerikanischen Dichter und Übersetzer Jen Hofer und John Pluecker […]

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Im babylonischen Süden der Lyrik – Folge 40: »DER ‚LITERATURNOBELPREIS‘ DES SPANISCHSPRACHIGEN RAUMS GEHT MIT DEM CERVANTES-PREIS 2018 AN IDA VITALE (URUGUAY)«

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Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt.   Zuletzt berichteten wir über Uruguay, das im Oktober 2018 neugegründete »Festival Internacional de Poesía en Uruguay« und über die gefeierte uruguayische Lyrikerin und Übersetzerin Ida Vitale, siehe auch »Im babylonischen Süden der Lyrik« Folge 39. Jetzt ist Ida Vitale die höchste Auszeichnung der spanischsprachigen Welt, der Cervantes-Preis 2018, der als der dortige Literaturnobelpreis gilt, zugesprochen worden. Die Preisverleihung wird […]

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