In memoriam Erich Jooß (1946–2017)

von Anton G. Leitner

Erich Jooß (1946–2017) war nicht nur ein großer Freund der Poesie, sondern auch ein großer Poet. DAS GEDICHT verliert mit ihm einen seiner Stammautoren, ich als Herausgeber verliere mit ihm einen meiner engsten Freunde und Mentoren.

Mit Erich Jooß zusammen habe ich eines der schönsten Projekte in meinem Leben realisiert, die »Große Nacht der Poesie« beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München mit über 1000 Zuschauern, die sich in mehreren Schichten abwechselten, um uns Poeten zuhören zu können. Und wir haben wunderschöne Bücher miteinander gemacht: »Ois is easy. Gedichte aus Bayern«, »Ein Känguru mit Stöckelschuh«, meinen Gedichtband für Kinder »Ei für zwei«, um nur einige Titel zu nennen. Es ist in seinem Sinne, dass wir mit DAS GEDICHT die Lyrik hierzulande weiterfördern werden, soviel, wie wir nur können. Und Erich Jooß sowie sein Werk und lyrisches Vermächtnis werden wir dabei nie vergessen! Wir sind unfassbar traurig. R. I. P., Erich!

Erich Jooß (1946–2017) bei seinem letzten öffentlichen Auftritt anlässlich der Premierenlesung »25 Jahre DAS GEDICHT« am 25.10.2017 im Literaturhaus München. Foto: Volker Derlath, München

Erich Jooß (1946–2017) bei seinem letzten öffentlichen Auftritt anlässlich der Premierenlesung »25 Jahre DAS GEDICHT« am 25.10.2017 im Literaturhaus München. Foto: Volker Derlath, München

Erich Jooß (1946–2017) liest »Zufällige Begegnung in Oberschwaben« und »Im Kirschbaum«
bei seinem letzten öffentlichen Auftritt anlässlich der Premierenlesung »25 Jahre DAS GEDICHT« am 25.10.2017 im Literaturhaus München

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https://youtu.be/82-6nyPxzhk

 

Zur Rubrik »Wiedergelesen«, in der Erich Jooß bis zu seinem Tod auf DAS GEDICHT blog vergessene Lyrikveröffentlichungen vorgestellt hat.

2 Kommentare

  • Wieder ein Weltuntergang! Ich bin traurig.

  • Thilo Mandelkow

    Ich habe ihn doch grad erst in Benedikbeuern kennenlernen dürfen…

    In Benediktbeuern die Lyrik erneuern
    Und eine Woch später, schwebt er durch den Äther

    Nun schreibt er die Lieder in Engelsgefieder,
    auf Wolken und Blätter – bei jedwedem Wetter.

    Danke

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