Jubiläumsblog. Ein Vierteljahrhundert DAS GEDICHT
Folge 26: Erich Jooß – Der Mensch hinter dem Dichter

Seit 25 Jahren begleitet die Zeitschrift DAS GEDICHT kontinuierlich die Entwicklung der zeitgenössischen Lyrik. Bis heute ediert sie ihr Gründer und Verleger Anton G. Leitner mit wechselnden Mitherausgebern wie Friedrich Ani, Kerstin Hensel, Fitzgerald Kusz und Matthias Politycki. Am 25. Oktober 2017 lädt DAS GEDICHT zu einer öffentlichen Geburtstagslesung mit 60 Poeten aus vier Generationen und zwölf Nationen ins Literaturhaus München ein. In ihrer Porträtreihe stellt Jubiläumsbloggerin Franziska Röchter jeden Tag die Teilnehmer dieser Veranstaltung vor.

Erich Jooß, geboren 1946 in Hechingen, studierte Germanistik, Geschichte und Politische Wissenschaften und promovierte in Germanistik. Ab dem Jahr 1989 war er Beauftragter der Bayerischen Bischofskonferenz für Neue Medien, bis 2011 Berater der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie Direktor des Sankt Michaelsbundes, bis 2017 Vorsitzender des Medienrates der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und Präsidiumsmitglied der Münchner Turmschreiber. Seit 2013 ist er stellvertretender Präsident der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. Neben diesen Tätigkeiten ist Erich Jooß Autor von unzähligen Kinder- und Erwachsenenbüchern.

Über Jahrzehnte leitete Dr. Erich Jooß die Geschicke verschiedener bedeutender Institutionen – und tut dies nach wie vor. Mit Franziska Röchter sprach er über negative Entwicklungen in der Kultur- und Medienlandschaft, über die Vergänglichkeit und über seine aktuellen und zukünftigen Publikationen.

Auf Dauer kann das Marketingdenken die Literatur zugrunde richten.

Lieber Erich Jooß, wie schwer ist es Ihnen gefallen, nach fast drei Jahrzehnten als Direktor des Sankt Michaelbundes den Chefsessel zu verlassen?

Ich bin jedenfalls nicht in ein Loch gefallen. Schließlich gab es und gibt es noch einige Aufgaben für mich. Stärker als bis dahin kann ich mich jetzt auf das Schreiben konzentrieren. Außerdem waren für so ein Haus nach der langen Zeit mit mir neue Impulse notwendig. Mein Nachfolger hat die literarische Seite der beiden Verbände zurück- und stattdessen den unmittelbaren Medienservice für die katholische Kirche ausgebaut. Das ist eine Entscheidung, die ich weder kritisieren noch kommentieren will.

Die Turmschreiber sind eine sehr heterogene, selbstbewusste und eigensinnige Ansammlung von literarischen Temperamenten.

Elf Jahre haben Sie zusammen mit Norbert Göttler und Alfons Schweiggert die Geschicke der Münchner Turmschreiber bis 2011 geleitet, bis 2017 dann als Duo zusammen mit Alfons Schweiggert, insgesamt 17 Jahre Präsidiumstätigkeit. Was, glauben Sie, wird sich unter dem neuen Vorstand ändern?

Die Turmschreiber sind – wie die meisten Autorenvereinigungen – eine sehr heterogene, selbstbewusste und eigensinnige Ansammlung von literarischen Temperamenten. Vielleicht wird die neue Führung, die unser Vertrauen hat, die Bühnenpräsenz verstärken und eher publikumswirksame Brettl-Formen pflegen. Mich freut es jedenfalls, dass es weitergeht. Dieser lose Zusammenschluss, wie es die Turmschreiber sind, kann sich mit vielen Wandlungen seit fast sechzig Jahren im Münchner Kulturleben behaupten. Das allein ist schon ein Wunder!

Von 2003 bis April 2017 waren Sie Vorsitzender des Medienrates der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Die BLM genehmigt die privaten Hörfunk- und Fernsehangebote in Bayern. Wie muss man sich das als Laie vorstellen? Redakteure bzw. eine Programmaufsicht begutachten neue Sendungsformate nach bestimmten Kriterien und dann gibt es grünes Licht oder eine Absage? Welche Kriterien kommen da zum Tragen?

So viele Neugenehmigungen fallen nach der Aufbauphase der privaten Rundfunklandschaft gar nicht mehr an. Außerdem spielt die Musik immer stärker im Internet. Die Anstalten und ihre gesellschaftlich organisierten Gremien begleiten die privaten Programme kritisch, geben Anregungen, heben Gelungenes hervor und greifen bei Programmverstößen ein, was für die Anbieter durchaus schmerzhaft sein kann. Aber sie sind keine Zensurbehörde. Zu ihren gesetzlichen Aufgaben zählen darüber hinaus, neben der Aus- und Fortbildung junger Medienmacher, auch der Jugendmedienschutz und die Förderung der Medienpädagogik. Ich war Mitinitiator der von der BLM getragenen Stiftung Medienpädagogik Bayern, übrigens gegen erheblichen Widerstand. Darauf bin ich stolz.

Erich Jooß. Foto: Volker Derlath

Erich Jooß. Foto: Volker Derlath

Viel mehr Sorgen bereitet mir die wachsende kulturelle Verödung.

Da es sich um private Hörfunk- und TV-Angebote handelt: Wie geht man da mit dem Phänomen Werbung um? Insgesamt hat man ja den oft den Eindruck, dass bei den Privaten die Werbung mittlerweile das Hauptprogramm ausmacht und die Filmhäppchen zur Unterbrechung dienen…

Im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Programmen, die von allen Bürgern finanziert werden, sind die privaten Programme ganz entscheidend auf ihre Einkünfte aus der Werbung angewiesen. Wer sich als Nutzer an der Werbung stört, hat im Übrigen viele Möglichkeiten, auszuweichen, und kann beispielsweise auch auf werbefreie Pay-Angebote zurückgreifen. Oder einfach abschalten – daran muss man gelegentlich erinnern. Viel mehr Sorgen bereitet mir übrigens die zunehmende Verflachung fast aller Programme, die Wiederholung des Immergleichen, die wachsende kulturelle Verödung.

Wer die Freude am Gedicht nicht schon bei den dafür empfänglichen Kindern fördert, perpetuiert das Nischendasein der Erwachsenenlyrik.

2013 wurden Sie zum stellvertretenden Präsidenten der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. gewählt. Worin bestehen dort Ihre Aufgaben?

Diese Akademie hat sich seit ihrer Gründung in ideologisch stürmischen Zeiten vor mehr als vierzig Jahren ein großes Renommee erworben, im Buchhandel genauso wie bei den Verlagen oder den Autoren und vor allem im universitären Bereich. Dass Kinderliteratur in all ihren Aspekten professioneller geworden ist und das literarisch zweifelhafte Ghetto des ›Nur-für-Kinder-Geschriebenen‹ verlassen konnte, ist zu einem guten Teil der Volkacher Akademie zu verdanken.

Ich wirke unter anderem bei den Preisentscheidungen mit und habe zusammen mit Autoren wie Uwe-Michael Gutzschhahn und mit meinen Kolleginnen im Präsidium dafür gesorgt, dass es inzwischen einen Josef-Guggenmos-Preis für Kinderlyrik gibt, der ab 2018 in der Schwabenakademie Irsee, am Heimatort des Dichters, vergeben wird. Wer die Freude am Gedicht, am Spiel mit der Sprache und der Phantasie, an Rhythmus und Reim nicht schon bei den dafür empfänglichen Kindern fördert, perpetuiert das Nischendasein der Erwachsenenlyrik.

Wenn man sich die Liste Ihrer Publikationen anschaut und all Ihre Tätigkeiten, die Sie zusätzlich zum Autorendasein bewältigen, dann sieht es nicht so aus, als hätten Sie das Bedürfnis, den aktuellen Lebensabschnitt in beschaulicher Muße zu verbringen?

Da lege ich energisch Widerspruch ein. Muße gehört für mich genauso wie die Stille, die Kontemplation, zu den Voraussetzungen für das Schreiben. Meine Geschichten und meine Gedichte entwickeln sich sehr langsam. Die notwendige Muße, in der die wesentlichen Bilder und die ersten Sätze entstehen, kann ich fast überall herstellen: selbst in der Münchner S-Bahn oder an einer Bar auf einer griechischen Insel. Was danach kommt, ist dann freilich Kärrnerarbeit.

Nun zu Ihren Publikationen. Aus Neugier habe ich mir ein etwas älteres Buch besorgt, welches Sie 1993 zusammen mit Inge Jooß herausgegeben haben: »Der Tod ist in der Welt. Gedichte zu Sterben und Tod« (Echter Verlag, Würzburg 1993). Es war neu eingeschweißt, und mit ihm zwischen den Buchseiten Überreste eines toten Insektes. Ich fand das bemerkenswert und denkwürdig…

Für das Insekt kann ich nichts. Ich wundere mich nur, wie es eingeschweißt werden konnte. Hoffentlich sieht unser eigenes Ende nicht so aus … Rückblickend identifiziere ich mich mit dieser Sammlung immer noch, aber ich hatte sie – zusammen mit meiner ersten Frau – zu konservativ angelegt und die damalige neueste Lyrik kommt darin zu wenig vor. Anlass für das Buch waren übrigens die beigegebenen Totentanz-Zeichnungen von Eva Johanna Rubin, einer Berliner Künstlerin und Freundin, an die ich, so viele Jahre nach ihrem Tod, noch immer gerne denke.

Je älter ich werde, umso heller wird die mir noch verbleibende Zukunft.

In dem Band befindet sich ein großer Querschnitt deutscher Gedichte zum Thema Tod von teilweise sehr bekannten Dichtern wie Rilke, Mörike, Claudius, Kaschnitz, Brecht und vielen mehr, aber auch von unbekannteren Dichtern. Wenn ich mir Ihren eigenen aktuellen Gedichtband »blues in der früh« (Edition Toni Pongratz, Hauzenberg 2015) anschaue, so beschäftigt Sie das Thema Vergänglichkeit immer noch oder wieder sehr…

Seit dem Tod meines Großvaters – damals war ich acht Jahre alt – verfolgt mich das Thema unserer Endlichkeit unaufhörlich. Doch ich bin gelassener geworden im Umgang mit meiner eigenen Vergänglichkeit. Je älter ich werde, umso heller wird die mir noch verbleibende Zukunft. Ich fürchte nur unerträgliche Schmerzen und die letzten Tage in einer unmenschlichen Umgebung, sonst fürchte ich nichts mehr. Den Abschied kann man, so hoffe ich wenigstens, vor der Zeit einüben.

Raum und Zeit bilden für mich nur Hilfskonstruktionen, um für die Leser meiner Gedichte nachvollziehbar zu machen, was mich bewegt.

Sehr eindrucksvoll ist der Text »Das Haus«, der das Vorbeigehen am Haus des Großvaters thematisiert und viele Erinnerungen hochkommen lässt, auch vom Sterben des Großvaters in diesem Haus. Das lyrische Ich empfindet sich als Fremder, als Beobachter von außen, räumt ein, der Großvater »wohne« noch im Gebälk. Erinnerungen können stark sein, so dass man manchmal das Gefühl hat, Raum und Zeit würden überwunden. Geht Ihnen das auch so?

Meine Erinnerungen sind nicht sehr verlässlich. Aber es gibt ja auch nicht mehr viele, die mich dabei ertappen könnten, dass diese Erinnerungen eigentlich gar keine sind – sondern Bilder, die aus der Erinnerung kommen und sich gleichzeitig im Entstehungsprozess des Gedichts von ihr lösen. Insofern bilden für mich Raum und Zeit nur Hilfskonstruktionen, um für die Leser meiner Gedichte nachvollziehbar zu machen, was mich bewegt.

Die Eitelkeit, mit der manche Lyriker ihre Sprache ausstellen, ist mir fremd.

Auch weitere Gedichte in dem in 500er-Auflage von Ihnen handsignierten Band beschäftigen sich ganz explizit mit dem Tod: »Katzentraum«, in dem das kleine Raubtier förmlich die Mauseknochen zum Splittern bringt, oder »Das Glück«, in dem ein toter Mensch auf der Straße liegt. Sehr schön auch die Idee, ein handschriftliches Gedicht einzubringen. Melancholisch und traurig aber stimmt Ihr letzter Text »Unbekanntes Ziel«. Er lässt an Realitäten in Krankenhäusern und Altenheimen denken und an den für uns alle mehr oder weniger unbestimmten Ausgang unserer Existenz…

Das Gedicht hat einen sehr realen Hintergrund, auch das Wissen, dass uns die letzte Einsamkeit keiner abnimmt. Was ich aber bestimmt nicht will: meine eigenen Gedichte interpretieren. Spätestens in dem Augenblick, in dem ich sie aus der Hand gebe, entwickeln sie ohnehin ein Eigenleben. Wichtig ist mir nur, dass diese Gedichte sprachlich einfach sind und sich nicht verbarrikadieren und einkapseln gegenüber ihren Lesern. Die Eitelkeit, mit der manche Lyriker ihre Sprache ausstellen, ist mir fremd, auch die metaphorischen Übertreibungen, die Bildersucht.

Ihr Buch »Das Mädchen, der Luftballon und der Mond. Erzählungen« (Verlag Bibliothek der Provinz, Gmünd 2016) beinhaltet kurze und gleichnishafte Erzählungen, die sehr zum Nachdenken anregen und gedanklich weitergesponnen werden können. Ich habe den Eindruck, das Buch ist je nach Interessenslage sowohl für Kinder nach dem Grundschulalter als auch für Jugendliche und Erwachsene geeignet. Besonders beeindruckt haben mich unter anderem »Da fehlt noch etwas« oder »Der Bruder dazwischen«. Es scheint Ihnen ein großes Anliegen oder Bedürfnis, auch biblisch anmutende Themen modern verpackt zu transportieren?

Ich habe früh erkannt, dass Romane nicht mein Metier sind, dafür kurze Texte, Parabeln, Antilegenden, subversiv umgeschriebene Märchen, Fabeln, in denen das Absurde unserer Existenz zum Vorschein kommt. Am liebsten würde ich mit diesen Texten überhaupt nichts transportieren, sondern nur Fenster öffnen für die Leser. Wie sie dann aus diesen Fenstern hinausschauen und was sie dabei entdecken, ist ihre Sache. Und natürlich sind manche Texte, auch die biblischen, durchaus provokativ angelegt. Mir waren die Suchenden immer lieber als die selbstgewissen Verwalter eines Glaubens, den nichts mehr erschüttern kann. Was schließlich die Alterszuordnung der Texte betrifft, verwischen sich bei mir die Grenzen, die ohnehin nur dem literarischen Marketing geschuldet sind. Kindergedichte können Sprengkraft für Erwachsene entfalten und Erwachsenengedichte können in Kindern Fragen auslösen, die ihre Welt verändern, obwohl sie vom Ganzen nur einen Teil verstanden (oder ihn sogar missverstanden) haben. Auf Dauer verhindert das Marketingdenken mit seinen Schubladen und den Grenzziehungen beim Lesealter weit mehr als es ermöglicht und kann die Literatur zugrunde richten.

Heute geht es eher darum, die Fremdheit des Heiligen auszuhalten, in ihr unsere eigene Fremdheit zu erkennen, auch unsere fatale Gleichgültigkeit gegenüber den Mitgeschöpfen.

Die Anzahl Ihrer Kinderbücher mit unterschwellig oder offenkundig religiös motivierten Inhalten ist unglaublich zahlreich. Aktuell habe ich mir »Franz von Assisi und die Sprache der Tiere« angeschaut, weil zum einen die Geschichte vom Heiligen Franziskus und der Vogelpredigt aus meiner Grundschulzeit noch hängengeblieben ist, zum anderen Franz von Assisi ein Freund der Tiere war und diesen etwas ›einflüstern‹ konnte. Auch Ihre Geschichte »Der schreckliche Wolf von Gubbio« ist einerseits übertragbar auf Verhältnisse zwischen den Menschen, andererseits aber auch sehr zeitgemäß im Hinblick darauf, wie überall auf der Welt, oftmals aus religiösen Motiven, mit Tieren umgegangen wird. Was denken Sie zu dieser unglaublichen Diskrepanz zwischen Religiosität und Glauben und der Art und Weise, wie in unserer Welt Tiere behandelt werden?

Über Franz von Assisi habe ich zwei Bücher geschrieben: eine Bildmonografie und das von Ihnen erwähnte Kinderbuch »Franz von Assisi und die Sprache der Tiere«, das mehrfach übersetzt wurde. Bis heute gibt uns dieser Heilige viele Rätsel auf: ein positiv Verrückter, der die Koordinaten der Welt verschoben hat, und gleichzeitig ein tragisch Gescheiterter, radikal bis zur Unverständlichkeit. Das Thema des Tier- und Naturschutzes – der Christ würde sagen: der Bewahrung der Schöpfung – gehört da natürlich mit hinein, auch wenn es nur einen Teil seines Lebens und Wirkens ausmachte und manche ihn auf diese Weise nur zu gern als sanften Prediger und harmlosen Idylliker sahen. Diese Umdeutung hat schon früh eingesetzt. Heute geht es eher darum, die Fremdheit des Heiligen auszuhalten, in ihr unsere eigene Fremdheit zu erkennen, auch unsere fatale Gleichgültigkeit gegenüber den Mitgeschöpfen.

In Ihrer Abschiedsrede am Ende der siebten Amtsperiode als Medienrat der BLM kündigen Sie eine Rückkehr zum nichtdigitalen Medium Buch an. Gibt es schon konkrete Pläne, was der Leser alles erwarten darf?

Demnächst erscheint ein neuer Gedichtband von mir, wiederum in Hauzenberg bei Toni Pongratz, einem Liebhaber zeitgenössischer Lyrik und verlegerischen Autodidakten, wie man ihn sich als Autor nur wünschen kann. In diesem Herbst kommt außerdem das Bilderbuch »Drei Könige« heraus und im nächsten Frühjahr »Das dunkle Märchen«, wiederum ein Bilderbuch, illustriert von Jonas Lauströer. Ebenfalls für das Frühjahr 2018 ist die Geschichtensammlung »Jakob, der Träumer« geplant, die Eilika Mühlenberg in Szene setzen wird. Ferner auf der Agenda und im Manuskript fertig: ein Jonasbuch für Kinder. Auch die Hoffnung, dass meine Kindergedichte eines Tages in Buchform erscheinen, habe ich noch nicht aufgegeben. Viele Projekte also. Trotzdem gehe ich ab und zu an die Luft (nicht in die Luft) und freue mich, wenn in der Münchner Vorstadtwelt und im Glonner Hinterland, das ich liebe, nichts, gar nichts geschieht.

Lieber Erich Jooß, ganz herzlichen Dank für dieses interessante Gespräch.
 

 
Erich Jooß
blues in der früh

Gedichte
Edition Toni Pongratz, Hauzenberg 2015
37 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-931883-99-7

 
Erich Jooß
Das Mädchen, der Luftballon und der Mond

Erzählungen
Verlag Bibliothek der Provinz, Gmünd 2016
144 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-99028-563-3

 

Franziska Röchter. Foto: Volker Derlath

Unser »Jubiläumsblog #25« wird Ihnen von Franziska Röchter präsentiert. Die deutsche Autorin mit österreichischen Wurzeln arbeitet in den Bereichen Poesie, Prosa und Kulturjournalismus. Daneben organisiert sie Lesungen und Veranstaltungen. Im Jahr 2012 gründete Röchter den chiliverlag in Verl (NRW). Von ihr erschienen mehrere Gedichtbände, u. a. »hummeln im hintern«. Ihr letzer Lyrikband mit dem Titel »am puls« erschien 2015 im Geest-Verlag. 2011 gewann sie den Lyrikpreis »Hochstadter Stier«. Sie war außerdem Finalistin bei diversen Poetry-Slams und ist im Vorstand der Gesellschaft für
zeitgenössische Lyrik. Franziska Röchter betreute bereits 2012 an dieser Stelle den Jubiläumsblog anlässlich des »Internationalen Gipfeltreffens der Poesie« zum 20. Geburtstag von DAS GEDICHT.


Die »Internationale Jubiläumslesung mit 60 Poetinnen und Poeten« zur Premiere des 25. Jahrgangs von DAS GEDICHT (»Religion im Gedicht«) ist eine Veranstaltung von Anton G. Leitner Verlag | DAS GEDICHT in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Mit Unterstützung der Stiftung Literaturhaus. Medienpartner: Bayern 2.

DAS GEDICHT Logo

 

Literaturhaus München


Kommentar verfassen