Vers der Woche

DAS GEDICHT blog wurde anlässlich der 20. Ausgabe von DAS GEDICHT im Jahr 2012 aus der Taufe gehoben. Seit Januar 2013 bereicherte Hansjürgen Bulkowski die kleine aber feine Spalte unter der Überschrift „Vers der Woche“ mit seinen Poetopien. Was sich hinter dem Begriff verbirgt, erläuterte er selbst auf DAS GEDICHT blog folgendermaßen:

»›Poetopien‹ sind Verse, rhythmische Sätze, Gedanken, Einfälle aus der unmittelbaren Lebenswelt. Deren Poesie gilt es zu entdecken, vielleicht auch erst zu wecken. Poesie, die eben in allen Dingen, in jedem Menschen steckt. Poesie versteht sich hier weniger als atmosphärische Stimmung, eher schon, der ursprünglichen Wortbedeutung entsprechend, als ein Tun, als Machensprozess.
Diese Poetopien ergeben sich spontan aus dem täglichen Leben. Sie gehen manchmal auf aktuelle Anlässe ein, beziehen sich aber auch auf längerfristige Entwicklungen. Dabei bezeichnet das Wort ›Topie‹ im Titel die Zielrichtung, die Hinwendung zu einer gegenwärtigen Situation, also zu dem Ort, an und in dem wir uns befinden.«

Nach 7 Jahren beendete Hansjürgen Bulkowski seine Serie, nicht zuletzt, um sich deren Veröffentlichung in Buchform zu widmen. Der amerikanische Sprachwissenschaftler Timothy Guile hat inzwischen einen Teil der Poetopien ins Englische übersetzt.
Freunde dieser weisen Versmotti sollen aber nicht enttäuscht werden. Ab Sonntag, 26. Januar 2020, setzt Anton G. Leitner in loser Folge diese Miniaturkolumne fort. Damit es beim wöchentlichen Erscheinen bleibt, springt gelegentlich Reinhard Palmer (Kulturjournalist) mit einem Vers ein.

 

 

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